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Der Bäuerinnenarbeitskreis der österreichischen Vereinigung der Bergbauern und Bergbäuerinnen "via campesina austria" feiert in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen. Die offene Arbeitsgruppe trifft sich vier Mal im Jahr (zwischen September und Mai) jeweils einen Tag lang in Linz, um sich über die eigene Situation am Hof und aktuelle Themen auszutauschen, selbstorganisierte Bäuerinnenseminare und Bildungsreisen vorzubereiten sowie politische Aktionen zum Wohle der Bäuerinnen auszuarbeiten und durchzuführen. Mehr Informationen zu aktuellen Projekten und zur Teilnahme finden sich auf der Webseite der via campesina Österreich.
Am 15. Oktober 2008 wurde erstmal der von der UN-Generalversammlung neu eingeführte International Day of Rural Women begangen. Der Tag soll die "entscheidende Rolle und den Beitrag von ländlichen Frauen, einschließlich Indigenen, für die Verbesserung von Ernährungssicherheit und die Bekämpfung der Armut im ländlichen Raum" markieren. Damit knüpft die UN an den “World Rural Women’s Day” an, der bereits seit der 4. Weltfrauenkonferenz in Beijing 1995 weltweit gefeiert wird. UN WomenWatch hat zu diesem Anlass ein Feature zusammengestellt und eine neue Ausgabe des Heftes Women 2000 and Beyond vorgelegt: Rural women in a changing world: Opportunities and challenges.
Am 5. Mai 2008 wurde in New York die 16. Sitzung der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) eröffnet. Die CSD-16 beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Landzugang, Dürre und Desertifizierung. Die Major Group Women hat ein Diskussionpapier eingereicht, das auf den Ergebnissen der regionalen Implementierungstreffen für Asien und Africa basiert, die im vergangenen Herbst in Jakarta bzw. Addis Abeba stattfanden. Das Papier enthält unter anderen die Ergebnisse ausgewählter Fallstudien zu Landrechten von Frauen und zu Pilotprojekten im Bereich Wassermanagement und Technologiezugang für Frauen im Agrobussiness. Es werden die Haupthindernisse auf dem Weg zu Geschlechtergerechtigkeit in Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung benannt, unter anderem mangelnder Zugang zu Boden und Ressourcen, mangelnde Einbindung in Entscheidungsprozesse, und die besondere Verwundbarkeit für Auswirkungen des Klimawandels wie Trockenheit und Dürre. Das Dokument enthält zudem eine Auflistung der wichtigsten Themen und Vorschläge zur Umsetzung von Gender Mainstreaming-Maßnahmen. Weitere Infomationen auf der CSD16-Webseite.
Im Januar 2005 erschien die Schwerpunktausgabe der Zeitschrift stadtgespräche - Das Magazin für lokale Nachhaltigkeit von Agenda Transfer zum Thema "Motoren der Regionalentwicklung: Landwirtschaft & Handwerk" (Nr. 2/2005). In diesem Rahmen ist unser Artikel "Differenzierter Blick auf die "Motoren" für Regionalentwicklung: Frauen in der Landwirtschaft" veröffentlicht worden. Er beschäftigt sich mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Tätigkeiten und Besitzverhältnissen und lotet Ansätze für Veränderungen und neue Möglichkeiten aus.