
Mai 2010Liebe Leserinnen und Leser, |
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Inhalt Künstlerinnen präsentieren „Energische Vorhersagen“ im Umweltbundesamt Vom 5. Mai bis 25. Juni 2010 präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) in Verbindung mit dem Frauenmuseum Berlin die Ausstellung Energische Vorhersagen.
Gender in der Klimaforschung: Forschungslücken und Forschungsfragen Am 7. Juni 2010 veranstalten einige NGOs gemeinsam ein Symposium zu "Gender and Climate Change Research: Gaps and Questions", um das Wissen um gendersensible Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes zu verbessern.
Gender award für intelligente Verkehrssysteme Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat am 10. Mai erstmals den Gender Award an Projekte aus den Förderungsprogrammen "Intelligente Verkehrssysteme und Services plus" (IV2Splus) und TAKE OFF vergeben.
In einem innovativen Prozess wird an der Universität von Sussex ein ein neues "Cutting Edge" Programm zu Gender und Klima gestartet. Es dient der Verknüpfung und Entwicklung von Wissen, Denkmodellen und guten Beispielen zu Gender und Klima.
Auch bei der diesjährigen Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) waren Frauen als organisierte Interessengruppe sehr aktiv.
Der europäische Rat für Landwirtschaft hat am 17. Mai 2010 über Möglichkeiten der Gleichstellungsförderung von Frauen und Männern in ländlichen Gebieten beraten.
Die Bundeskonferenz der Grünen Frauen fordert Geschlechtergerechtigkeit als Kernziele des Green New Deals.
Einige Seiten unserer Homepage haben wir mit neuen Informationen versehen.
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Künstlerinnen präsentieren „Energische Vorhersagen“ im Umweltbundesamt Vom 5. Mai bis 25. Juni 2010 präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) in Verbindung mit dem Frauenmuseum Berlin die Ausstellung Energische Vorhersagen. Sie trägt zum Dialog über eines der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Zeit bei: der Frage nach unseren Energieperspektiven und dem angemessenen Umgang mit knapper werdenden Ressourcen. Dazu wurde ein Wettbewerb zum Thema „Energie und Ressourcen“ ausgeschrieben. Aus rund 100 Einsendungen wählte eine Jury 20 Exponate aus. Sie sind nun im Ausstellungsraum, in Büroräumen, im Eingangsbereich und im grünen Innenhof des UBA am Bismarckplatz in Berlin-Grunewald zu sehen. Gender in der Klimaforschung: Forschungslücken und Forschungsfragen Das Wissen um die Wirkungen von (konstruierten) Geschlechterunterschieden ist die Basis für eine wirkungsvolle und gendersensible Planung, Umsetzung und Evaluation politischer Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Bisher allerdings fehlt dieses Wissen in vielfacher Hinsicht. GenderCC, Brot für die Welt, der Evangelische Entwicklungsdienst, BRIDGE - Institute for Development Studies und das Gender and Disaster Network veranstalten am 7. Juni 2010 gemeinsam ein Symposium zu "Gender and Climate Change Research: Gaps and Questions", um die bisherigen Erfahrungen und drängsten Forschungsfragen zu diskutieren. Gender award für intelligente Verkehrssysteme Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat am 10. Mai erstmals den Gender Award an Projekte aus den Förderungsprogrammen "Intelligente Verkehrssysteme und Services plus" (IV2Splus) und TAKE OFF vergeben. Insgesamt 85.000 Euro gingen an acht Projekte und eine Studie. Ziel des Preises ist es, die teilweise noch geringe Beteiligung von Wissenschafterinnen in den Forschungs- und Technologieprogrammen im Verkehrs- und Luftfahrtbereich zu steigern. Durch die Vorbildwirkung der prämierten Projekte soll die Bedeutung von Chancengleichheit und Gender-Aspekten in Forschung und Entwicklung unterstrichen werden. Im Bereich der Mobilität erachtet das BMVIT dies als besonders wichtig, da Menschen, je nachdem, ob sie Versorgungsarbeit oder andere Arbeit leisten, unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse haben. Doch leider ist die Entwicklung spezifischer Lösungsansätze bisher noch nicht weit fortgeschritten. Cutting Edge Gender and Climate BRIDGE, der Service des Instituts für Enwicklungsstudien (IDS) an der Universität Sussex (GB) zu Gender und Entwicklungs, hat ein neues "Cutting Edge" Programm zu Gender und Klima gestartet. Das BRIDGE Cutting Edge Programm bietet einen innovativen Zugang zu der Verknüpfung und Entwicklung von Wissen, Denkmodellen und guten Beispielen zu Gender und Klima. Zum ersten Mal wird dabei das Programm von einem internationalen Beratungsgremium sowie einer "Community of Practice" begleitet. Ziele des Cutting EDGE Programms sind es 1. Ein besserer Verständnis der Themaik Gender und Klima zu erzielen, 2. kreatives, dynamischen Denken zu Gender und Klima anzuregen, 3. den aktiven Austausch über vorhandenes Wissen und ERfarhungen auf allen Ebenen anzuregen und 4. positive Beipsile aufzuzeigen. , Wir sind stolz, dass Ulrike Röhr von genanet als Hauptberaterin für das Programm ausgewählt wurde, die das BRIDGE-Team bei dem zweijährigen Prozess begleitet und auch hier kontinuierlich darüber berichten wird. Informationen über vorherige Cutting Edge Programme Frauen bei der CSD 18: Transport, Chemikalien, nachhaltiger Konsum Vom 03. bis 14. Mai tagte zum 18. Mal die Kommission der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (CSD) in New York. Die Kommission wurde im Anschluss an den Erdgipfel (UNCED) 1992 geschaffen, um die Umsetzung der Agenda 21 sowie der Rio Erklärung über Umwelt und Entwicklung zu überwachen. Außerdem soll sie Politikempfehlungen geben. Über einen Zeitraum von jeweils zwei Jahren werden Unterthemen nachhaltiger Entwicklung intensiv diskutiert. 2010/2011 geht es um Transport, Chemikalien, Abfallmanagement, Bergbau und die Verabschiedung eines Zehnjahresprogramms zur Nachhaltigkeit von Produktion und Konsum. EU-Gleichstellungsförderung in ländlichen Gebieten Der europäische Rat für Landwirtschaft hat am 17. Mai 2010 über Möglichkeiten der Gleichstellungsförderung von Frauen und Männern in ländlichen Gebieten beraten. Frauen machen 50 % der Landbevölkerung in der Europäischen Union aus und nehmen in der ländlichen Entwicklung Schlüsselpositionen ein. Dennoch, so die Schlussfolgerung des EU-Rates für Landwirtschaft, wird ihre Bedeutung oft nicht beachtet und ihre Tätigkeiten bloß gering vergütet. Deshalb sprachen die Ratsmitglieder über die Einbeziehung von Gleichstellungsaspekten in die gemeinsame Agrarpolitik aus und prüften Möglichkeiten zur Verbesserung der Lage der Frauen. Geschlechtergerechtigkeit beim Green New Deal? Die Bundesfrauenkonferenz der Grünen befasste sich im April mit dem "Green New Deal", der die ökologische Wende des Kapitalismus einleiten soll. Sie fordern, dass an einer solchen Politik auch Frauen angemessen teilhaben müssen. Aber wollen wir das wirklich? Muss es nicht viel mehr darum gehen, den "Green New Deal" selbst zu gestalten, dessen Fixierung auf wirtschaftliches Wachstum in Frage zu stellen? Hat nicht auch grünes Wachstum seine Grenzen? Unterstützen können wir die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth aber bei ihrer Forderung, "dass Geschlechtergerechtigkeit endlich in den Mittelpunkt der Debatte um einen sozialen und ökologischen Umbau der Wirtschaft rückt" wie auch die Erklärung der Grünen Frauenversammlung, dass es um Wachstum an Wissen, Wachstum an Geschlechtergerechtigkeit, an Menschlichkeit und Verantwortung gehen muss. Weitere Informationen zur Frauenkonferenz und der Abschlusserklärung Neues auf unserer Homepage Einige Seiten auf unsere Website haben wir mit neuen Inhalten bestückt. So finden Sie nun einen Bericht über den kürzlich erschienenen Leitfaden für Gendermainstreaming in den Nationalen Biodiversitätsstrategien und Aktionsplänen und über das interdisziplinäre 6. Fachgespräch „UmWelt und Gesundheit“, welches die geschlechtsspezifischen Unterschiede der Schadstoffbelastung aus der Umwelt thematisierte. Termine Last minute: Es stromt so grün... Ökostrom-Training für Frauen Das Ökostrom-Training zielt darauf ab, dass mehr Frauen zu einem Ökostromversorger wechseln und - ganz nebenbei - auch Freundinnen und Bekannte dafür gewinnen. Bei einem Kurztraining erfahren die Teilnehmerinnen, worin sich die verschiedenen Anbieter von Ökostrom unterscheiden, wie das überhaupt funktioniert mit Ökostrom in dem großen Stromnetz, ob und in welcher Höhe Mehrkosten entstehen und wie sie diese wegsparen können. Praktische Hilfen und Antworten und hoffentlich alle offenen Fragen komplettieren das Programm.
genanet beim Umweltfestival am Brandenburger Tor in Berlin am 5. und 6. Juni 2010 veranstaltet die Grüne Liga zum 15. Mmal das Umweltfestival am Brandenburger Tor. Auch dieses Jahr ist genanet mit einem Stand und Aktionen vertreten und freut sich, die BesucherInnen mit den Genderaspekten der Umweltpolitik vertraut machen zu können. Unter dem Motto "Frauen stellen sich quer: 30 Jahre Widerstand im Wendland" halten die Frauen von Miss Marples Schwestern ein Treffen vom 25. bis 27. Juni 2010 im Tagungshaus Laase ab. Dazu laden sie alle interessierten Frauen ein, mit ihnen im Wendland vor Ort kreativ zu arbeiten, zu feiern und uns auszutauschen. Ester Boserup war eine Vorreiterin eines integrierten theoretischen Ansatzes zu Entwicklung und Nachhaltigkeit. 2010 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Die internationale Boserup-Konferenz "Langfristige Entwicklungen in der Bevölkerung, den Geschlechterbeziehungen, der Landnutzung und der Umwelt" möchte ihrer Arbeit und ihrem intellektuellen Erbe Tribut zollen. Impressum genanet Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit Möchten Sie unseren Newsletter in Zukunft bekommen, dann melden Sie sich hier an. |
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