August 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

ein bunter Mix an Themen und Kurznachrichten aus dem Bereich Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit erwartet Sie in der ersten Ausgabe der genaNews nach den Sommerferien - aus denen Sie, so hoffen wir, guter Laune und voller Energie zurück gekommen sind.

Energie ist auch das Thema, das wir Ihnen diesmal besonders ans Herz legen wollen. Das reicht von der Demonstration gegen die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, über die endlich anstehende Vernetzung von Frauen im Bereich der Windenergie, bis hin zu den Ergebnissen einer Umfrage zur Zukunft der Energie unter jungen Menschen - die zum Teil erschreckende Unkenntnis nicht nur, aber vor allem bei jungen Frauen offenbart.

Es gibt also noch viel zu tun. Wir jedenfalls geben auch weiterhin unser Bestes um Informationslücken zu füllen.

Ulrike Röhr und das genaNews-Team


Inhalt

Frauenblock auf Anti-Atom-Demo am 18.9.2010 in Berlin

Das genanet-Projekt "Frauen aktiv gegen Atomenergie" plant für die Anti-Atom-Großdemonstration am 18.9. einen Frauenblock und ruft Frauen und Frauenorganisationen dazu auf, sich zu beteiligen!

 

Gender-Analyse der Konjunkturpakete: keine Geschlechtergerechtigkeit

Die budgetorientierte Gender-Analyse der Konjunkturpakete im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, wie sämtliche Instrumente der Konjunkturpakate im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit versagten und Frauen strukturell und systematsich von den Vorteilen ausgeschlossen wurden. 

 

Junge Frauen wollen Energiesicherheit durch erneuerbaren Energien und Energiesparen

Eine aktuelle Befragung des Forsa-Instituts zu dem Themenkomplex Jugend und Energie hat interessante Ergebnisse bezüglich der Einstellungen von jungen Frauen und Männern zur  Energiesicherheit der Zukunft zu bieten.

 

Women of Wind Energy

Erstmalig treffen sich auf der Internationalen Windenergiemesse in Husum die weiblichen Führungskräfte der Windenergiebranche. genanet ist mit einer Repäsentantin dabei.

 

Gerade Frauen sind bestrebt ihren Fleischkonsum zu reduzieren

Die neuste Emnid-Umfrage zum persönlichen Fleischkonsum zeigt deutlich unterschiedliches Interesse und unterschiedliche Beweggründe von Frauen und Männern ihre Essgewohnheiten zu ändern. 

 

Luft- und Raumhygiene erhöht das Brustkrebsrisiko

Laut einer neuen Studie gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem häufigen Gebrauch von Putzmitteln und der Erkrankung an Brustkrebs. 

 

Wissen und Macht im Biodiversitätsdiskurs – Genderperspektiven

Im aktuellen Rundbrief des Forums Umwelt und Entwicklung findet sich eine Dokumentation des von der AG Frauen veranstalteten Fachgesprächs zum Zusammenhang von Wissen, Macht, Gender und Biodiversität.

 

Coaching für Frauen in den Natur- und Sozialwissenschaften

Für das Studienjahr 2010/11 gibt es in Wien ein Coaching für Frauen in Wissenschaft und Forschung mit dem Ziel die Karrieren zu fördern und erfolgreiche Projektanträge an Förderinsitutionen zu erarbeiten. 

 

Zum Weiterlesen
Debatte über den Begriff "Klimagerechtigkeit"

 

Neues auf unserer Homepage

Einige Seiten unserer Homepage haben wir mit neuen Informationen versehen, auf der Seite zu den UN-Klimaverhandlugnen gibt es deutsche Übersetzungen der Stellungnahmen von Frauen.

 

Termine

Veranstaltungen und Aktionen

 

Impressum

 

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Frauenblock auf Anti-Atom-Demo in Berlin, 18.9.2010

Das Projekt "Frauen aktiv gegen Atomanergie" ruft Frauen und Frauenorganisationen dazu auf, sich am Frauenblock auf der Großdemonstration gegen Atomenergie am 18. September 2010 in Berlin zu beteiligen. Bei diesem Großereignis sollen die Stimmen von Frauen gegen Atomnutzung unübersehbar und unüberhörbar sein! Mit fantasievollen Plakaten, Verkleidungen und Aktionen wollen wir Stellung beziehen gegen die weitere Nutzung von Atomenergie und für den Ausbau erneuerbarer Energien! 

Der Frauenblock lebt vom Mitmachen: im Vorfeld gibt es einen Wettbewerb für das Banner, das den Frauenblock markieren wird, und am 2. und 15.9.2010 werden Planungs- und Vorbereitungstreffen für alle Interessierte statt finden.

Den Aufruf zum Frauenblock finden Sie hier. Wir freuen uns, wenn Sie ihn in Ihrem Wirkungsfeld weiterverbreiten!


Gender-Analyse der Konjunkturpaketen: keine Geschlechtergerechtigkeit

Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Mara Kuhl eine „budgetorientierte Gender-Analyse der Konjunkturpakete I und II“durchgeführt, die jetzt unter dem Titel „Wem werden die Konjunkturpakete gerecht?“ veröffentlich wurde. Das traurige Ergebnis: Frauen wurden strukturell benachteiligt und überwiegend Männer als Zielgruppe der Konjunkturpakete gewählt und deren Lebenswelt bevorzugt.
Alle drei Instrumente des Paketes (die direkten Ausgaben, die Steuererleichterungen und die Wirtschaftshilfen) schließen an vielen Stellen Frauen von den Vorzügen aus. Plastisch wird das am Beispiel der Umweltprämie („Abwrackprämie“): diese nützt selbstverständlich nur der Auto fahrenden Bevölkerung (36% der Gesamtbevölkerung) und da diese überwiegend männlich ist (34% der Männer, aber nur 16% der Frauen besitzen ein Auto), kommt sie hauptsächlich Männern zugute. Eine geschlechtergerechte – und nebenbei umweltpolitisch sinnvollere – Maßnahme wäre eine Fahrradabwrackprämie oder die Unterstützung des Öffentlichen Nahverkehrs gewesen.
Ebenso wenig geschlechtergerecht war das Kurzarbeitsgeld, das vor allem Männerarbeitsplätze fördern sollte: Männer profitierten von 78% des Kurzarbeitsgeldes, Frauen dagegen lediglich von 22%. Dass Frauen in viel höherem Maße als Männer dauerhaft in atypischen Verhältnissen, sprich Teilzeit- oder Minijobs, beschäftigt sind, wird durch die Konjunkturprogramme nicht behoben und keine Verbesserung geschaffen.
Die Analyse von Mara Kuhl zeigt deutlich, dass die Instrumente des Gender Mainstreaming und des Gender Budgeting bisher in der Realpolitik wenig Berücksichtigung finden und dass Mittelverteilung und Einsparungen nach wie vor kritisch aus der Genderperspektive betrachtet werden müssen.
Die Studie sowie ein zusammenfassender Kommentar finden sich kostenlos im Internet.


Junge Frauen wollen Energiesicherheit durch erneuerbaren Energien und Energiesparen

Das Forsa-Institut führte im Juli 2010 eine Telefonbefragung zum Thema „Jugendliche und Energie“ im Auftrag der DENA (Deutsche Energieagentur) durch. Interviewt wurden 14- bis 22-jährige Jugendliche, 247 Frauen und 259 Männer. Die Ergebnisse zeigen, dass rund die Hälfte der Jugendlichen eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien zur Sicherung der künftigen Energieversorgung "besonders wichtig" finden. Diese Antwort gaben 43% der Frauen und 47% Männer. Eine größere Differenz zwischen den Geschlechtern findet sich bei der Frage, ob ein sparsamer Umgang mit Energie im eigenen Haushalt für die Energiesicherheit besonders wichtig sei. Dieser Aussage stimmen 41% der jungen Frauen, aber nur 34% der jungen Männer zu. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass sich mehr Frauen (19%) als Männer (13%) intensivere Aufklärung über effiziente Energienutzung und Umweltbewusstsein wünschen und dies als Strategie für Bildung und Forschung in Deutschland sehen, um umweltbewusste Energieversorgung zu sichern. Dass zur Bildung über Energie großer Bedarf besteht, zeigen die Ergebnisse zu der Frage „Was verstehen Sie unter „Energieeffizienz“?“: hierauf wusste ein Drittel der Befragten keine Antwort, 27% der Männer und erschreckende 41% der Frauen.
Durch die Geschlechterbrille betrachtet lässt sich zusammenfassen, dass junge Frauen weniger theoretisches Wissen über Energieeffizienz haben als junge Männer. Jedoch weiß ein Großteil der jungen Frauen, dass der persönliche Umgang mit Energie effizienter gestaltet werden und durch eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien die Energieversorgung gesichert werden kann.
Weitere Ergebnisse der Studie finden sich hier.


Women of Wind Energy

Auf der diesjährigen Messe HUSUM WindEnergy findet das erste internationale Treffen von weiblichen Führungskräften der Windenergiebranche auf europäischen Boden statt. Zusammen mit den erfolgreichen, amerikanischen "Women of Wind Energy" wird es am 23. September 2010 ein gemeinsames Mittagessen geben.

Weitere Möglichkeit des Austauschs bietet die neu eingerichtete Online-Gruppe „Women of WindEnergy“. Wir hoffen sehr, dass die Gelegenheit, im Rahmen der HUSUM WindCommunity ein zukunftweisendes Frauenwind-Netzwerk zu etablieren, genutzt wird.

Die Energieexpertin Gotelind Alber vertritt genanet auf der Windenergiemesse mit einem Vortrag auf dem Stand von Ostwind im Rahmen eines Forums "Unsere Zukunft - eine Akzeptanzfrage?" Sie stellt dort unsere Projekte zum Ökostomwechsel und Frauen gegen Atomenergie vor. Das Programm finden Sie hier


Gerade Frauen sind bestrebt ihren Fleischkonsum zu reduzieren

Rund die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) will künftig weniger Fleisch essen, so das zentrale Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Emnid-Umfrage. Generell lagen die weiblichen Befragten stärker im Trend als die männlichen: 4 % der Frauen, aber nur 1% der Männern leben bereits vegetarisch und 51% der Männer, jedoch nur 39% der Frauen gaben an nichts an ihren bisherigen Essgewohnheiten ändern zu wollen. Da Frauen ohnehin schon deutlich weniger Fleischprodukte konsumieren, würde das die Kluft noch weiter vergrößern. 

Unter den befragten Frauen nannten 41% gesundheitliche Gründe für ihre Absicht den persönlichen Fleischkonsum zu reduzieren, 19% nannten den Tier- und 14% den Klimaschutz. Für 39% der Männer spielt die Gesundheit, für 9% von ihnen Tierleben und für 12% das Klima eine Rolle für ihre Absicht. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Umfrageergebnisse finden sich hier.


Nutzung von Reinigungsmitteln erhöht das Brustkrebsrisiko

Laut einer neuen Studie, die auf environmental health veröffentlicht wurde, haben Frauen, die viel im Haushalt viele Reinigungsmittel benutzen, ein höheres Brustkrebsrisiko. Die ForscherInnen fanden einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Gebrauch von Reinigungsmittel, Pestiziden, Lufterfrischern und Schimmelentfernern. Die ForscherInnengruppe befragte 787 brustkrebserkrankte und 721 gesunde Frauen zu ihrem Gebrauch der genannten Produkten und teilte alle Befragte in vier Gruppen, gegliedert von hohem bis niedrigen Gebrauch. Der Vergleich zwischen den Gruppen zeigte, dass die Frauen mit dem höchsten Gebrauch an Reinigungsmitteln und Lufterfrischern ein zwei Mal höheres Brustkrebsrisiko haben als die Frauen mit dem niedrigsten Gebrauch. Durch den Gebrauch von Pestiziden konnte ein geringerer Zusammenhang beobachtet werden.
Die Ergebnisse können dreifach begründet werden: die genannten Produkte weisen Inhaltsstoffe auf, die  erstens bei Tieren brustkrebserregend sind, die zweitens hormonell wirksame Chemikalien enthalten, welche theoretisch das Wachstum von Brustkrebszellen oder drittens die Entwicklung von Brustdrüsen beeinflussen.
Die Studie findet sich hier.


Wissen und Macht im Biodiversitätsdiskurs – Genderperspektiven

Im März 2010 fand ein Fachgespräch der AG Frauen des Forums Umwelt und Entwicklung statt. Wie bereits ein Jahr zuvor in Bonn widmete sich das Fachgespräch dem Zusammenhang von Natur- und Geschlechterverhältnissen. In der diesjährigen Debatte standen Wissen und Macht im Mittelpunkt: Es wurde diskutiert, wie das Wissen um Biodiversität mit Machtverhältnissen und den ökonomischen Interessen der Gewinnmaximierung zusammenhängt und an welchen Stellen eine feministische Kritik inhaltlich und strategisch ansetzen kann. Hierzu gab Martina Padmanabhan vom Forschungsprojekt BioDIVA einen inhaltlichen Input und verdeutlichte, dass im Diskurs um Biodiversität nicht  nur Natur, sondern vor allem gesellschaftliche Naturverhältnisse thematisiert werden müssen. Auch soziale Geschlechterrollen spielen, egal in welcher Kultur und zu welcher Zeit, eine entscheidende Rolle im Einfluss der Menschen auf die biologische Vielfalt. In der anschließenden Diskussion erarbeiteten die TeilnehmerInnen Fragestellungen, die das bestehende Kräfteverhältnis zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft plastisch machen.
Ein Artikel zum Fachgespräch ist im aktuellen Rundbrief des Forums Umwelt und Entwicklung abgedruckt. Sie finden ihn hier.

Am 7. Oktober findet das nächste Treffen der AG Frauen statt, das offen für alle Interessierten ist (siehe Termine).


Coaching für Frauen in den Natur- und Sozialwissenschaften

Zum Studienjahr 2010/11 findet erneut ein Coaching für Technikerinnen, Natur- und Sozialwissenschaftlerinnen in Wien statt. Im Rahmen von fFORTE – Frauen in Forschung und Technologie gibt es ein intensives Projekt- und Persönlichkeitstraining, um Frauen in Wissenschaft und Forschung zu fördern. Das Coaching gliedert sich in acht einander ergänzende Module und zielt darauf ab, ein Projekt erfolgreich beim 7. EU-Rahmenprogramm oder einer nationalen Förderstelle einzureichen. Zudem werden praxisbezogene Fähigkeiten wie Selbstpräsentation, persönlichen Standortbestimmung und wissenschaftliche Karriereplanung vermittelt.
Die Teilnehmerinnenzahl des fForte_Coaching ist auf max. 30 Personen begrenzt. Die Bewerbungsfrist endet am 13.09.2010.
Weitere Informationen


ZUM WEITERLESEN

Debatte um den Begriff „Klimagerechtigkeit“

Seit einiger Zeit diskutiert der BUKO Arbeitsschwerpunkt Soziale Ökologie (ASSÖ) den Begriff der „Klimagerechtigkeit“ bzw. "climate justice". Die unterschiedlichen Positionen darüber, ob sich soziale Bewegungen positiv auf den Begriff beziehen sollten oder nicht, werden aktuell in der Zeitschrift analyse und kritik öffentlich gemacht.
In der April Ausgabe wurde der Begriff von den AutorInnen als „leere Signifikante“ beschrieben, die es inhaltlich und mit einheitlichen Forderungen auszufüllen gilt. Die Uneindeutigkeit des Begriffes sei problematisch, da verschiedene Akteure den Begriff Klimagerechtigkeit mit ebenso verschiedenen, stellenweise gar unvereinbaren Bedeutungen benutzen: beispielhaft hierfür seien Kampagnen, Netzwerke und Gruppen, die zwar alle den Begriff der Klimagerechtigkeit nutzen, aber unterschiedliche Einstellungen zu den marktbasierter Instrumenten der Klimapolitik haben.
In der Mai Ausgabe der analyse und kritik ergänzten andere Mitglieder des ASSÖ die ablehnende Meinung durch ein neues Argument, wobei „Klimagerechtigkeit“ als schwammiger Begriff in die Fußstapfen des Begriffs der „Nachhaltigkeit“ steigt. „Klimagerechtigkeit“ wird heute bereits von vielen staatlichen Akteuren und großen Nichtregierungsorganisationen genutzt, auch im Kontext um Forderungen nach green economy, energy security und dem 2-Grad-Ziel, was alles der AutorInnenschaft nach nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat.
Im Gegensatz zu den beiden ersten Artikeln steht der dritte und bisher letzte in der Artikelserie. Die beiden Autorinnen sehen im Begriff der „Klimagerechtigkeit“ die Möglichkeit, dass sich internationale soziale Bewegungen unter ihm versammeln und vernetzen können. Sie bezeichnen ihn als „orientierenden Begriff“, der in gewissem Maße unbestimmt bleiben muss, damit sich unterschiedliche Teile von sozialer Bewegung dahinter stellen können. Sie heben hervor, dass der Begriff es schafft, gleichzeitig auf soziale und ökologische Dimensionen hinzuweisen und finden ihn daher sehr passend für eine linke Position, die Ökologie als eine Frage der gesellschaftlichen Naturverhältnisse begreift. Sie sehen den Begriff auch als offen und unbestimmt an, aber keinesfalls als beliebig.
Weitere Artikel der analyse und kritik zum Thema Klima finden sich hier.


Neues auf unserer Homepage

Schwerpunktmäßig wurden die Seiten zu den Klimaverhandlungen aktualisiert. Hier finden Sie jetzt deutsche Übersetzungen (fast) aller Stellungnahmen der Frauen- und Gendervertreterinnen im Verhandlungsprozess, sowie Analysen der Ergbnisse.


TERMINE UND AKTIONEN

Geld oder Leben. Was uns wirklich reicht macht

Woman and Live on Earth e.V. lädt ein zu zwei Lesungen am 6.9.2010 in Bonn und am 7.9.2010 Köln mit Veronika Bennhold-Thomsen zu ihrem Buch "Geld oder Leben. Was uns wirklich reich macht". Im Anschluss an die Lesung findet eine Diskussion statt.
Weitere Informationen

 

Frauenblock auf der Anti-Atom-Großdemo

Am 18. September findet in Berlin eine Großdemonstration unter dem Motto "Atomkraft: Schluss jetzt!" statt. Das genanet-Projekt "Frauen aktiv gegen Atomanergie" organisiert für diese Demo  einen Frauenblock und ruft Frauen und Frauenorganisationen dazu auf, sich an diesem zu beteiligen.
Planungs- und Vorbereitungstreffen finden für alle Interessierte am 2. und 15. September in Berlin statt.
Weitere Informationen

 

Mehr Gender-Kompetenz in der Kommune

Gleichstellungspolitik als Gender Mainstreaming ist mittlerweile in allen politischen Feldern angekommen – auch in den Kommunen: Städte, Gemeinden und Landkreise
versuchen, die geschlechterbezogene Qualität ihrer Arbeit weiter zu entwickeln. Auf der Fachtagung am 29. September in Ulm werden die Höhen und Untiefen von Gender Mainstreaming in Kommunen ausgelotet sowie „Geheimnisse des Erfolgs“ dargestellt.
Weitere Informationen

 

Es stromt so grün... Ökostrom-Training für Frauen

Das Ökostrom-Training zielt darauf ab, dass mehr Frauen zu einem Ökostromversorger wechseln und - ganz nebenbei - auch Freundinnen und Bekannte dafür gewinnen. Bei einem Kurztraining erfahren die Teilnehmerinnen, worin sich die verschiedenen Anbieter von Ökostrom unterscheiden, wie das überhaupt funktioniert mit Ökostrom in dem großen Stromnetz, ob und in welcher Höhe Mehrkosten entstehen und wie sie diese wegsparen können. Praktische Hilfen und Antworten auf hoffentlich alle offenen Fragen komplettieren das Programm. 
Die nächsten Trainings finden am 8.9. und 28.9.2010 in Berlin statt.  Anmeldung und weitere Informationen

 

Treffen der AG Frauen des Forum Umwelt und Entwicklung

Am 7. Oktober findet in Berlin oder Wuppertal das nächste Treffen der AG Frauen des Forum Umwelt und Entwicklung statt. Dort wird es um Beteiligungsmöglichkeiten von NGOs auf politische Prozesse gehen.
Weitere Informationen können bei selly.wane@wupperinst.org erfragt werden.

 

Das flexible Geschlecht - Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie

Unter diesem Titel findet vom 28. bis 30. Oktober ein Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin statt. Die dreitägige Veranstaltung diskutiert neue und alte Ungleichheiten an den Schnittstellen von Geschlecht, Sexualität, Status, Identität und Differenz und fragt nach den Glücks- und Krisenmomenten heutiger Emanzipation.
Weitere Informationen


Impressum

genanet Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit
LIFE e.V.
Dircksenstr. 47
10178 Berlin
Redaktion Ulrike Röhr
fon 030.308 798-31/35
fax 030.308 798-20
leitstelle@genanet.de
www.genanet.de


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