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Gender | Umwelt | Nachhaltigkeit

 

04.03.10 - 12:50

Kurs halten – Frauen fordern den sofortigen Atomausstieg

Mehrheitlich lehnen Frauen die Atomenergie ab. Am internationalen Frauentag (8. März 2010) werden sie in verschiedenen Städten und Gemeinden diese Ablehnung öffentlich zum Ausdruck bringen. Mit Infoständen, Filmvorführungen, dem symbolischen Zerstören von Atomkraftwerken und anderen Aktionen verleihen sie ihrer Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus der Risikotechnologie Nachdruck.

 

Die Aktionen finden in größeren Städten und kleineren Gemeinden statt – beispielsweise in Bremerhaven, Hannover oder Koblenz. Sie werden von Frauengruppen, Frauenbeauftragten oder engagierten Einzelpersonen durchgeführt. Angeregt und unterstützt wurden sie von dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie. „Wir wollen mit den Aktionen deutlich machen, dass die Probleme und Gefahren der Atomenergie weiter bestehen und Frauen sich nicht von der Rhetorik der Atomkonzerne und PolitikerInnen beirren lassen“, so Mareike Korte, Koordinatorin des Projekts Frauen aktiv gegen Atomenergie, das zu dem Aktionstag aufgerufen hatte.

 

Seit August letzten Jahres bestärkt das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie Frauen darin, ihre Meinung zu Atomenergie in Handeln umzusetzen. Denn 2/3 aller Frauen lehnen zwar die Atomenergie ab, an den Entscheidungen über diese und andere Energietechnologien sind sie aber kaum beteiligt.

 

Am 18.3.2010 lädt das Projekt zu einer Diskussions- und Informationsveranstaltung unter dem Motto Abschalten? Umsteigen? Wegsparen? Frauen beziehen Stellung zur Atomenergie nach Duisburg ein, um gemeinsam mit den Teilnehmenden rechtzeitig vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

 

Weitere Informationen unter: www.frauengegenatom.de/veranstaltungen.html

 

Kontakt:

Mareike Korte, Ulrike Röhr

Frauen aktiv gegen Atomenergie

LIFE e.V. Dircksenstr. 47

10179 Berlin

Telefon: 030-30879831 oder-35

E-Mail: roehr(at)genanet.de, korte(at)genanet.de

www.frauengegenatom.de