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GENANEWS MAI/JUNI 2013 ERSCHIENEN
Der aktuelle Newsletter informiert wie immer über die Aktivitäten von genanet sowie über Gender und Umweltaktivitäten anderer Organisationen und ExpertInnen, berichtet über neue...
FRAUENUNTERNEHMEN GREEN ECONOMY
In Kooperation mit der WeiberWirtschaft eG soll das neue genanet-Projekt Wege für Frauenunternehmen zu einem umweltschonenden und sozial gerechten Wirtschaften aufzeigen. Es startet...
NICHT EINFACH GRÜNER, SONDERN ANDERS
"Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gerechte Gesellschaft" lautet der Untertitel der Broschüre, mit dem das Projekt Green Economy Gender_Gerecht nicht nur seine Ergebnisse...
Das vom Beirat erstellte Diskussionspapier soll als Anregung zu Diskussionen genutzt werden. In ihm sind aus feministischer Sicht wichtige Eckpunkte sowie zentrale Herausforderungen einer sozial-ökologischen Transformation im Wirtschaften formuliert. Es dient darüber hinaus zum Einlesen in die Thematik der Green Economy. Das Papier können Sie hier herunterladen.
Genanet hat eine ergänzende Stellungnahme zu dem Diskussionspapier verfasst, die Sie hier herunterladen können.
Auf seiner Mitgliederversammlung am 12. und 13.11.2011 hat der Deutsche Frauenrat mit großer Mehrheit Eckpunkte zur Diskussion über eine Green Economy verabschiedet, die ebenfalls hier zur Verfügung stehen.
Alle drei Papiere sollen zu weiteren Diskussionen anregen - gern stehen auch wir Ihnen für Diskussionen und weitere Informationen zur Verfügung.
Warum nachhaltiges, geschlechter_gerechtes Wirtschaften eine andere Gestaltung der Finanzmärkte braucht beleuchtet das dritte Hintergrundpapier zu Green Economy gender_gerecht.
Gülay Çağlar, Daniela Gottschlich, Friederike Habermann kritisieren darin, dass in den Konzepten zur Green Economy die Krisen des neo-liberalen Finanzmarktkapitalismus und ihre Auswirkungen auf die unmittelbaren Lebenszusammenhänge kaum in den Blick genommen werden. Diese Blindheit ist jedoch kein Zufall, sondern Teil eines problematischen Verständnisses von Ökonomie, die alle nicht-marktvermittelten Tätigkeiten systematisch ausgeblendet.
Ansätze, die zu einer geschlechter_gerechten nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen wollen, müssen daher nicht nur das Ganze der Arbeit und die Zusammenhänge zwischen Markt- und Sorgeökonomie neu denken und gestalten, sondern auch Finanzmärkte in den Dienst von sozial-ökologischer Transformation stellen.
Ziel des Hintergrundpapieres ist es, ein Beitrag zur kritischen Rolle von Finanzmärkten in einer Green Economy auseinandersetzen und alternative Perspektiven für den sozial-ökologischen und geschlechter_gerechten Umbau des Finanzmarktkapitalismus entwickeln.
Download des Hintergrundpapiers "Zum Verhältnis von Gender, Green Economy und Finanzmärkten"
In unserem aktuellen Hintergrundpapier erörtert Ines Weller die Rolle privater KonsumentInnen in einer Green Economy. Sie weist dabei auf die Problematik der Feminisierung und Privatisierung von Umweltverantwortung hin. Eine grundlegende Voraussetzung für aktives und gestaltendes Konsumverhalten in einer Green Economy ist Transparenz und Information über Produktionswege und -mittel. Aber nicht nur das Kaufverhalten muss beachtet werden, auch das Nutzungsverhalten von Gütern kann sich in neuen Formen der gemeinschaftlichen Nutzung oder in Do-it-Yourself-Projekten verändern. Darüber hinaus fordert Ines Weller, den Staat und die Wirtschaft als Konsumenten in Berechnungen einzubeziehen, um so ein wirklichkeitsnäheres Bild der Verantwortung bei Kaufentscheidungen zu erhalten.
Das Papier können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen zu gegendertem Konsum und Green Economy erhalten Sie hier.
Ergänzend zum Ende letzten Jahres fertiggestellten Diskussionspapier wurde ein weiteres Papier veröffentlicht. Daniela Gottschlich von der Leuphana Universität (Lüneburg) beschreibt darin, wie die Verbindung zwischen Care und Green Economy aussehen könnte am Beispiel der Sorge für Ältere und der Sorge für die Natur - und wirft viele Fragen auf.
Beide Beispiele haben im Vorfeld bereits für viele Diskussionen gesorgt. Genau das wünschen wir uns weiterhin und freuen uns über Rückmeldungen.
Download des Papiers Care-Green Economy (de)
Download des Papiers in englisch