NEWSLETTER

genaNews Juni 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie im letzten Newsletter im April angekündigt, erscheinen die genaNews von nun an wieder regelmäßiger und dafür in kürzerem Umfang, um so zeitnäher über unsere Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Bereich Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit informieren zu können.

 

Seit dem letzten Newsletter im April ist bei uns einiges passiert: das Projekt GenderNETCLIM – Kompetenznetzwerk Chancengerechtigkeit im Klimawandel wurde erfolgreich abgeschlossen. Alle Ergebnisse und unsere Kernbotschaften aus dem Projekt wurden in der Handreichung „Chancengerechtigkeit im Klimawandel“ veröffentlicht.

 

In dieser Ausgabe der genaNews werfen wir einen Blick in den Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie 2016 der Bundesregierung, in den Global Gender & Environment Outlook und die neu erschienene Naturbewusstseinsstudie. Wir thematisieren die Ergebnisse der Klimaverhandlungen (SB44 Sessions) in Bonn, stellen ein neues Onlineportal zu Gender in der Wissenschaft vor und empfehlen eine Ausgabe des feministischen Magazins „an.schläge“, die sich dem Themenkomplex der Commons widmet. Außerdem machen wir wie gewohnt auf spannende neue Publikationen und Veranstaltungen aufmerksam.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns wie immer über Rückmeldungen und Hinweise auf Aktivitäten aus dem Bereich Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit.

 

Das genanet Team

Inhalt

GenderNETCLIM Broschüre

Kernbotschaften und Empfehlungen des Projektes veröffentlicht

 

Global Gender & Environment Outlook

Ulrike Röhr von genanet Leitautorin von aktuellem UNEP Flagship-Report

 

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Fortschreibung auf Basis der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen


Nächste Runde der Klimaverhandlungen in Bonn

SB44 verhandelt über Verlängerung des Lima Workprograms on Gender

 

Gender in der Wissenschaft

GenPort startet neues Onlineportal

 

Die Genderdimensionen von (Energie-)Armut

Europäisches Parlament veröffentlicht neuen Bericht

 

Eine feministische Auseinandersetzung mit Gemeingütern

„an.schläge - das feministische magazin“ widmet sich dem Thema der Commons

 

Naturbewusstseinsstudie 2015

Geschlechtliche Unterschiede in den Ergebnissen der Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt

 

Auf dem Land fehlen junge Frauen

Geringe Zukunftsperspektiven auf dem Land verstärkt die Landflucht von Frauen

 

Zum Weiterlesen

Neue Publikationen

 

Veranstaltungen

 

Impressum

 

An- und Abmeldung Newsletter

GenderNETCLIM Broschüre

Zum erfolgreichen Abschluss des Projektes haben wir die Handreichung „Chancengerechtigkeit im Klimawandel“ veröffentlicht, mit der wir Akteuren und Akteurinnen aus den Feldern Klimawandel und Chancengerechtigkeit Impulse zur Verknüpfung von Klima und Gender geben wollen.

 

Dazu werden zunächst die Hauptergebnisse des Projektes in Form von zwölf „Kernbotschaften“ vorgestellt und erläutert. Die Kernbotschaften basieren zum einen auf Erkenntnissen der Geschlechterforschung über die Beziehungen zwischen Gender und Klimawandel. Zum anderen fassen sie Ergebnisse von Wissenschafts-Praxis-Dialogen zusammen, die wir in zwei Regionen mit Akteur*innen aus den Bereichen Klima und Gleichstellung durchgeführt haben. Darüber hinaus fließen die Anregungen aus den Diskussionen ein, die auf der bundesweiten Fachtagung „Klima braucht Wandel“ geführt wurden.

 

Des Weiteren werden zu ausgewählten Handlungsfeldern im Kontext Klimaschutz und Klimaanpassung beispielhaft Leitfragen und Praxisbeispiele vorgestellt, die zur Verknüpfung von Klima und Gender anregen sollen. Als Handlungsfelder thematisiert werden Energie, Bauen, Raumplanung, Ernährung, Gesundheit und Mobilität. Zusätzlich werden die Genderbezüge zu den klimapolitisch relevanten Querschnittsthemen Arbeit, Kommunikation und Partizipation erläutert.

 

Die Handreichung endet mit Hinweisen zum Forschungsbedarf sowie weiteren Empfehlungen, die sich aus den Projektergebnissen und den Diskussionen bei den Workshops und der bundesweiten Fachtagung ableiten lassen.

 

Die Handreichung kann in gedruckter Form bei uns (email: fischerk@uni-bremen.de oder l.goeldner@gendercc.net) angefordert oder von der Projektseite heruntergeladen werden.

Global Gender & Environment Outlook

Der Global Environment Outlook ist der „Flagship-Report“ des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Nun ist nach einem langen und nicht unproblematischen Schreibprozess die Kurzfassung des ersten Global Gender & Environment Outlook veröffentlicht worden. Die Vollversion erscheint in 6 bis 8 Wochen.

 

Der GGEO umfasst als Kernstück einen Überblick über Genderdimensionen ausgewählter Themenbereiche, wie Wasser, Energie, Wälder, Nahrungsmittelproduktion, Ernährungssicherheit und nachhaltiger Konsum. Ausgehend von den Analysen werden die Dringlichkeit und Möglichkeiten aufgezeigt, Genderaspekte in politische Entscheidungen und Aktivitäten zu den jeweiligen Themenbereichen zu integrieren. Darüber hinaus werden die Notwendigkeit der Verbindung zwischen Gender und Umwelt aufgezeigt, die Grundzüge einer nachhaltigen und gerechten Zukunft dargelegt sowie eine Transformationsagenda umrissen.

Ulrike Röhr von genanet war als eine der leitenden Autorinnen an dem Outlook beteiligt.

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Zeitgleich mit der Rede der Bundeskanzlerin bei der 16. Jahrestagung des Rats für nachhaltige Entwicklung wurde der Entwurf der Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie online gestellt und zur Kommentierung freigegeben.

 

Wir freuen uns, dass der Bericht alle 17 Ziele, so auch das Ziel 5 zur Geschlechtergerechtigkeit, behandelt. Getrübt wird die Freude dadurch, dass die nationale Umsetzung nur drei Ziele bzw. Indikatoren für relevant hält (Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen, Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft, Berufliche Qualifizierung von Frauen und Mädchen durch deutsche Entwicklungspolitische Zusammenarbeit), die Integration einer Geschlechterperspektive (Gender Mainstreaming) wird nur in allen entwicklungspolitischen Strategien und Vorhaben eingefordert.

 

Jetzt sind Sie gefragt: Kommentieren Sie, sagen Sie der Bundesregierung Ihre Meinung. Bis zum 31. Juli können Sie Ihre Kommentare schicken an nachhaltigkeitsdialog@bpa.bund.de

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns cc setzen bzw. uns eine Kopie Ihrer Stellungnahme schicken, damit wir auf unserer Webseite darauf hinweisen und so den Druck erhöhen können.

Nächste Runde der Klimaverhandlungen in Bonn

Nach der allerorten gefeierten Unterschrift des „Weltklimavertrages” in New York kommt nun die eigentliche und zähe Kleinarbeit: die konkrete Ausgestaltung des Abkommens. Damit wurde in Bonn bei der 44. Sitzung der so genannten Nebenorgane der Klimarahmenkonvention (Subsidiary Bodies) begonnen.

 

Gleichzeitig verabschiedete sich die langjährige Leiterin des Klimasekretariats, Christiana Figueres. Ihre Nachfolgerin – und wir freuen uns sehr, dass es wieder eine Frau ist – wird die Mexikanerin Patricia Espinosa. Espinosa ist aktuell Botschafterin für Mexiko in Deutschland, und hatte zuvor als Außenministerin bereits die Klimaverhandlungen von Cancun zum Erfolg geführt. Damals (2010) titelte eine deutsche Tageszeitung „Frauen-Power treibt Klimagipfel an“ mit einem gemeinsamen Foto von Christiana Figueres und Patricia Espinosa. So sind wir guter Hoffnung, dass auch die Unterstützung des Gender Mainstreaming im Sekretariat und bei den Verhandlungen gesichert ist.

 

Gelegenheit dazu gibt es bei der in Marrakesch – wo die nächste Klimakonferrenz stattfindet – anstehenden Entscheidung über eine Verlängerung des Lima Workprograms on Gender. Dieses war auf zwei Jahre angelegt und sah u.a. die Durchführung von zwei In-Session-Workshops (zu Klimaschutz und Klimaanpassung) vor. Pünktlich zur Sitzung in Bonn legte das Klimasekretariat ein „Technical Paper: Guidelines or other tools for integrating gender considerations into climate change related activities under the Convention“ (Download) vor. Ob dessen Vorschläge Bestandteil der Neuauflage des Genderprogramms wird, war einer der Streitpunkte in Bonn. Ausgang offen.

Gender in der Wissenschaft

Mit einem Festakt im Europäischen Parlament hat GenPORT, ein im Rahmen des EU-Programms Science in Society gefördertes Projekt, offiziell ein Onlineportal zu Gender in der Wissenschaft gestartet.

 

Das Onlineportal bietet Informationen über und Zugang zu wissenschaftliche Publikationen zum Thema und eine Plattform zur Diskussion und Vernetzung. GenPORT wendet sich an Expert*innen und Organisationen aus der ganzen Welt, die sich dafür einsetzen Genderaspekte in alle wissenschaftlichen Disziplinen zu tragen.

Die Genderdimensionen von (Energie-)Armut

Im April hat das Europäische Parlament einen Bericht zur Anti-Armuts-Politik der EU veröffentlicht. Darin legt sie besonderes Augenmerk auf das Problem der Energiearmut und auf Maßnahmen, die von der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaaten ergriffen werden müssen, damit auch tatsächlich alle Menschen von sozialpolitischen Maßnahmen profitieren.

 

Die EU hatte 2010 beschlossen, die Zahl der Menschen, die in Armut leben bis 2020 auf 20 Millionen zu begrenzen. Der Bericht hebt hervor, dass es unmöglich sein wird, dieses Ziel zu erreichen, wenn Geschlechterungerechtigkeiten fortbestehen. Mädchen und Frauen sind mit zahlreichen strukturellen Hürden konfrontiert, die ihr Risiko erhöhen in Armut zu fallen und es ihnen erschwert aus der Armut herauszukommen und wirtschaftlich unabhängig zu werden.

 

Um das Problem der Energiearmut erfolgreich anzugehen, wird darauf gepocht, Genderperspektiven in politische Strategien zu integrieren. Das heißt, Maßnahmen in diesem Bereich müssen die strukturellen Hürden mit denen Frauen konfrontiert sind adressieren.

 

Lesen Sie hier einen Artikel zum Thema in der Huffington Post.

Eine feministische Auseinandersetzung mit Gemeingütern

In ihrer dritten Ausgabe 2016 widmete sich das feministische Magazin "an.schläge" dem Thema der Commons (Gemeingüter).
Die Suche nach Alternativen zu einem wachstumsorientierten Wirtschaftsmodell boomt. Doch bei der Idee von Commons geht es nicht nur um einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, sondern auch um eine Neuregelung sozialer Beziehungen. Interessant an der aktuellen Diskussion ist, dass viele Ansätze zum Thema Gemeingüter von Feministinnen schon seit Jahrzehnten diskutiert und gefordert werden.

 

Die Ausgabe von „an.schläge“ umfasst Beiträge beispielsweise von Friederike Habermann, die zum Thema „Aus dem Besitz gefallen. Feministische Commons-Pionierinnen“ schreibt, sowie ein Interview mit Brigitte Kratzwald mit dem Titel „Revolution der kleinen Schritte“. Weitere Artikel widmen sich der Neudefinition von Wohlstand jenseits von Wachstumszwängen sowie den Themen Open Source und demokratische Wissensproduktion.

 

Einige der Artikel sind auch frei online verfügbar.

Naturbewusstseinsstudie 2015

Im April 2016 wurde die vierte bundesweite Befragung zum Bewusstsein der Bevölkerung für Natur, Naturschutz und biologische Vielfalt veröffentlicht. Leitthemen der Naturbewusstseinsstudie 2015 sind die Bereiche Agrarlandschaften und Stadtnatur.

 

Interessant ist, dass sich eine große Mehrheit der Deutschen (83%) strengere Regeln und Gesetze zum Schutz der Natur in der Landwirtschaft wünschen. Ihrer Meinung nach sollen Landwirt*innen mehr auf das Wohl der Natur und der Tiere achten. Gentechnik wird nach wie vor von einem Großteil der Bevölkerung (76%) strikt abgelehnt.

 

In der Studie werden auch einige geschlechtsspezifische Unterschiede deutlich: So sind den befragten Frauen Naturschutz und naturnahe Landwirtschaft durchgängig wichtiger als den befragten Männern. Außerdem stehen sie dem Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft deutlich kritischer gegenüber. Insgesamt empört der sorglose Umgang mit der Natur Frauen wesentlich mehr als Männer. Deshalb signalisieren Frauen auch eine wesentlich größere Handlungsbereitschaft als Männer, wenn es um den Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt geht.

 

Zum ersten Mal wurden in der Studie die Einstellungen der Menschen zur Stadtnatur erhoben. 94% der Befragten sind der Meinung, dass Natur möglichst in allen Teilen der Stadt zugänglich sein soll. Die Daten zeigen, dass gerade Einkommensschwache und ältere Menschen sowie Frauen das innerstädtische Naturangebot besonders häufig nutzen. Frauen schreiben der Natur in der Stadt darüber hinaus eine höhere persönliche Bedeutung zu als Männer.

 

Dass Frauen im Durchschnitt ein höheres Umweltbewusstsein aufweisen und eine höhere Bereitschaft zeigen eigene Verhaltensweisen zu Gunsten der Umwelt zu verändern, ist schon lange aus ähnlichen Studien bekannt. Wichtig bleibt aber, den gesellschaftlichen Ursachen für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede auf den Grund zu gehen: dazu gehören die unterschiedliche Sozialisierung, hegemoniale Männlichkeits- und Weiblichkeitsbilder, geschlechtliche Arbeitsteilung sowie unterschiedliche Teilhabe an Entscheidungs- und Planungsprozessen von Frauen und Männern.

Auf dem Land fehlen junge Frauen

Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat gezeigt, dass nach wie vor mehr junge Frauen als Männer aus dünn besiedelten Räumen in die Großstädte und deren Umland abwandern. In vielen ländlichen und strukturschwachen Regionen führt das zu einem deutlich höherer Männeranteil in der Bevölkerung. In ländlichen Regionen Ostdeutschlands kommen beispielsweise auf 100 Männer im Durchschnitt nur 87 Frauen.

 

Insbesondere junge, gut qualifizierte Frauen verlassen ländliche Räume, da sie dort für die Verwirklichung ihrer Lebensziele keine Perspektive sehen. Expert*innen warnen vor den vielfältigen Problemen, die das Abwandern junger Frauen für ländliche Regionen mit sich bringen und mahnen an, die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen nicht zu vernachlässigen, um den Frauen dort Zukunftsperspektiven zu sichern.

 

Einen Beitrag des BBSR zum Thema finden Sie hier.

Zum Weiterlesen

Gleichberechtigung – das beste Rezept gegen Mangelernährung. Gesunde Ernährung für jede und jeden ist ein Menschenrecht
Von Brot für die Welt (2015)
Die Studie geht den komplexen Ursachen von Mangelernährung und den Gründen weswegen vorallem Mädchen und Frauen davon betroffen sind, auf den Grund. Es werden Lösungen jenseits der Fortschreibung bestehender Geschlechterrollen aufgezeigt und die Dringlichkeit Genderperspektiven in die Debatten um Nahrungsmittelsouveränität zu integrieren.
Die Studie ist hier verfügbar.

Veranstaltungen

Neue Strategien für mehr Attraktivität von Studiengängen im Energiebereich

Wann: 9. Juni 2016

Wo: NETZ – NanoEnergieTechnikZentrum, Duisburg

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes GENERGIE – Gender in der Energietechnik statt und bietet Raum für den Austausch über aktuelle Tendenzen und erfolgreiche Ansätze, um mehr junge Frauen an das Studium energierelevanter Themen heranzuführen.

Ziel des Projektes GENERGIE ist es, Genderaspekten in Forschung, Entwicklung und Markteinführung im Bereich Energie zu integrieren und neue Strategien für mehr Attraktivität von Ausbildungsgängen im Energiebereich zu entwickeln.

In diesem Rahmen finden zwei weitere Veranstaltungen statt: Am 16. Juni in Magdeburg zum Thema Integration von Genderaspekten in Markteinführung im Bereich Energie und am 7. Juli in Bremen zum Thema Integration von Genderaspekten in Forschung und Entwicklung im Bereich Energie.
Weitere Informationen zur Veranstaltung in Duisburg und das Programm finden Sie hier.

 

Die Energiewende aus der Geschlechterperspektive
Wann: 17. Juni 2016, 19:30 Uhr

Wo: LVR-LandesMuseum Bonn

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt Frauen in Bewegung +20 vom 17. bis 19. Juni in Bonn hält Ulrike Röhr von genanet am 17. Juni einen Vortrag über die Energiewende aus der Geschlechterperspektive. In der Diskussion mit Nicole Funk von der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Bonn wird sie im Anschluss erläutern, wie die Energiewende und Klimapolitik geschlechtergerecht in der Praxis umgesetzt werden kann.

Weitere Informationen

 

Hypatia Sommerakademie: Frauenkarrieren in der Energiewende

Wann: 18. und 19. Juni 2016

Wo: Renewables Academy, Berlin

In Kooperation mit Women of Windenergy Deutschland findet Mitte Juni die dritte Hypatia Sommerakademie statt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie ist es in Zeiten der Energiewende um die Karrieren der Frauen bestellt?

Gemeinsam mit den Referentinnen Prof. Heike Jacobsen, Antje Ripking und Jutta Wepler wird der aktuelle Stand der Entwicklungen im Arbeitsmarkt diskutiert, Möglichkeiten und Herausforderungen in die Selbstständigkeit zu gehen thematisiert und trainiert im beruflichen Kontext sicher aufzutreten.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung 

 

HORTINLEA – Multiple Dimensions of Food Sovereignty
Wann: 23. und 24. Juni 2016
Wo: Humboldt Universität zu Berlin
Das interdisziplinäre Verbundprojekt HORTINLEA der Humboldt Universität zu Berlin beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Dimensionen von Nahrungsmittelsouveränität in Ostafrika. Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Ernährungssicherung und zur Verbesserung des Lebensstandards der Menschen in Ostafrika beizutragen. Im Projekt werden insbesondere auch Genderaspekte in den Blick genommen und die wichtige Rolle von Frauen unter anderem in der Subsistenzlandwirtschaft betont.

Die Konferenz greift alle diese Aspekte auf und bietet vielfältige Möglichkeiten über unterschiedliche Ansätze zur Erreichung von Ernährungssouveränität ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zur Konferenz und das Programm sind hier verfügbar. 

 

Mit uns die Zukunft – Nachhaltige Transformationen brauchen andere Geschlechterverhältnisse

Wann: 11. und 12. Juli 2016

Wo: Leuphana Universität Lüneburg

Die Konferenz „Mit uns die Zukunft: Nachhaltige Transformationen brauchen andere Geschlechterverhältnisse“ findet im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundvorhabens „Vorsorgendes Wirtschaften: Transformationen in Ökonomie und Politik (TraVo)“ statt, das vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und dem Institut für Nachhaltigkeitssteuerung der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt wird.

Das Projekt zielt neben der Vernetzung entsprechender Akteur*innen unter anderem darauf ab, Genderperspektiven in den Diskurs zu Transformationen in Richtung Nachhaltigkeit zu integrieren sowie die Gendersensibilität in politischen Beratungsgremien zu erhöhen.

Ziel der Konferenz ist es, die Ergebnisse des Verbundvorhabens zu diskutieren und über Handlungsansätze zur geschlechtergerechten Gestaltung einer Transformation zur Nachhaltigkeit ins Gespräch zu kommen.

Im Rahmen der Konferenz findet am 11. Juli um 17:30 Uhr außerdem das Gründungstreffen des „Jungen Netzwerks Gender und Nachhaltigkeit“ statt. Eingeladen sind alle Nachwuchswissenschaftler*innen mit Interesse an den Genderdimensionen von Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz jeglicher wissenschaftlicher Disziplinen.

Weitere Informationen und Programm

Impressum

genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit

c/o GenderCC - Women for Climate Justice e.V.

Anklamer Str. 38

10115 Berlin

Redaktion: Ulrike Röhr & Lisa Göldner

leitstelle@genanet.de

www.genanet.de

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