Seitentitel: Gender & Energie
Hintergrund eines von LIFE e.V. und der Martin-Luther-Universität Halle (MLU) durchgeführten Forschungsprojekts ist das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien im Strommix auf 35 Prozent zu erhöhen.
Um zielgruppengerechter über den Ökostrom zu informieren und die Motivation für einen Wechsel zu erhöhen, erforschte das Projektteam bei LIFE e.V. (Modul II) Einstellung und Wechselbereitschaft zu Ökostrom bei Frauen und Männern. In einem weiteren Schritt entwickelte es Interventionsstrategien wie das Ökostrom-Training für Promotorinnen, um die Zielgruppe Frauen in ihrem Entscheidungsprozess für Ökostrom zu unterstützen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Frauen stärker als Männer die Atomenergie ablehnen. Somit kommt ihnen eine wichtige Rolle als Multiplikatorinnen zu.
Die MLU befasste sich schwerpunktmäßig mit der Motivation von EigenheimbesitzerInnen zum Einsatz von Erneuerbare-Energien-Technologien.
Wir freuen uns, Ihnen nun den Abschlussbericht unseres Forschungsprojektes "Erneuerbare Energie und Ökostrom. Zielgruppenspezifische Kommunikationsstrategien" vorstellen zu können. Es gibt ihn in der Langversion, oder einer gemeinsamen Kurzversion des Verbundprojektes mit der Martin-Luther-Universität Halle.
Der Gesamtbericht des Modul II:
Determinanten der Wechselbereitschaft von Frauen zu Ökostrom. Analyse der Hemmnisse und Motivationsstrategien (PDF, 1.8 MB)
Wir haben einen kurzen Artikel über die Projektergebnisse erstellt, über dessen Abdruck wir uns freuen würden und den wir Ihnen gern auf Anfrage als Word-Datei schicken können.
Das Forschungsprojekt „Soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen eines nachhaltigen Energiekonsums in Wohngebäuden“ stellt sich die Frage, welche Rolle das Geschlechterverhältnis bei der Entscheidung zu erneuerbaren Energiequellen im Privathaushalt spielt. Das aktuelle Arbeitspapier „Intertwined practices of gender and technology: the case of sustainable home heating“ nimmt die Beziehung von Geschlecht und erneuerbarer Heiztechnologie in den Blick. So zeigt die Analyse von Werbematerialien für erneuerbare Heiztechniken, dass die unterschiedlichen Angebote als Verkörperungen von gender scripts interpretiert werden können. Symbolische Zweigeschlechtlichkeit sind in die technologischen Objekte eingeschrieben: Heizen ist entweder als “facility management” ausgelegt oder als „home making“. Im ersten Fall ist das Heizen eher auf technikbezogenen Objekte wie Boiler reduziert und wird mit symbolisch maskulinen Werten wie abstraktem Technikverständnis und Kontrolle assoziiert. Im zweiten Fall wird das Heizen zu Zimmeröfen in Verbindung gebracht und wird mit symbolisch femininen Werten wie Ästhetik und Wohlbefinden assoziiert. Aktuell ist das „facility management“ die dominante Form des Heizens in Deutschland.
Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden Interviews mit heterosexuellen Paaren mit und ohne Kinder zwischen 30 und 60 Jahren durchgeführt. Das Hauptinteresse lag bei den Entscheidungen über die Anschaffung von Heiztechnologie aus erneuerbaren Energiequellen. Zum Zeitpunkt der Interviews war die Entscheidung über die Anschaffung eher erst kürzlich gefällt worden und reichte nicht länger als ein Jahr zurück. Die Auswertung der Interviews ergab, dass es ineinander greifende Praktiken von 'doing gender' und Technik gibt. Die Ergebnisse zeigen verschiedene Aspekte, bei denen Geschlechterzugehörigkeit im Kontext von Heizungstechnik reproduziert wird. In vielen Fällen wurde in den Interwiews Zweigeschlechtlichkeit in einem sehr traditionellen Sinne reproduziert: mehrheitlich wurde der männliche Partner als kompetente Person für das Thema Heizen dargestellt. Der Verantwortung für Information über die Technik als auch für die tägliche Pflege der Heizung wurde ihm zugeschrieben. Dies zeigte sich darin, dass die große Mehrheit der Männer während der Interviews mehr über das Heizsystem erzählten und technisches Vokabular häufiger benutzten als die weiblichen Interviewpartnerinnen. In einigen Fällen boten die Frauen ihren Männern regelrecht eine Bühne für die Präsentation ihrer Technikkompetenz, z.B. indem sie ihnen besondere Fragen stellten. Beide PartnerInnen arbeiteten hier also an der Konstruktion des Mannes als Technikexperten zusammen, während die Partnerin als nicht interessiert oder unwissend dargestellt wurde. In einigen Interviews stimmten beide PartnerInnen darin überein, dass der ästhetische Bereich von der Frau besetzt sei.
Das Arbeitspapier lässt sich hier herunter laden.
Eine im Oktober 2010 veröffentlichte Pilotstudie von MitarbeiterInnen des Helmholtz Zentrums belegt, dass in der Umgebung von Atomkraftwerken in Deutschland und in der Schweiz weniger Mädchen geboren werden. In den letzten 40 Jahren haben Mütter, die im Umkreis von 35 km zu einer der untersuchten 31 Atomanlagen leben, bis zu 15.000 Kinder weniger geboren als durchschnittlich zu erwarten gewesen wäre, die Mehrzahl davon Mädchen.
In einem aktuellen Rundbrief geht Adapt (Assoziation für internationale und vergleichende Studien für Arbeitsrecht und Industriebeziehungen) der Frage nach: Are Green Jobs Pink Jobs? Anworten hierauf wurden bereits während eines Seminar im Juli diskutiert, welches innerhalb des Forschungsprojekt WiRES – Women in Renewable Energy Sector stattfand.
Die Beiträge des nun erschienenen Rundbriefs befassen sich mit der Rolle von Frauen im Bereich erneuerbare Energien der ENEL (Italienischer Energieversorger), oder mit dem Einsatz der Gewerkschaften für Frauen in den Erneuerbaren.
Die Abschluss Konferenz des WiRES-Forschungsprojektes findet am 23.11.2010 in Brüssel statt.
Um die immer wichtiger werdende Rolle von Frauen in der green economy der USA zu dokumentieren, hat das online Magazin Center for American Progress einen Bericht mit dem Titel Women’s Role in the Clean Energy Economy - Women Will Be Critical Workers and Innovators of the Future veröffentlicht.
Eine Zusammenfassung auf deutsch finden Sie auf unserer Seite "Arbeit & Bildung".
Das von genanet herausgegebene Aufgabenheft mit dem Titel „Ökostromwechsel! 10 Schritte zum guten Gewissen“ soll Frauen dabei unterstützen sich für eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne Atomkraft einzusetzen. Sie sollen dazu ermutigt werden selbst zu einem Ökostromanbieter zu wechseln und als Multiplikatorinnen andere zu diesem Schritt zu bewegen. Denn die Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Frauen am besten durch direkte persönliche Ansprache vom Anbieterwechsel überzeugen lassen. Im klassischen Hausaufgabenheftformat werden zehn kleine, leicht zu bewältigende Aufgaben gestellt. Vom Aufspüren von Stromfressern, über Ökostrom ins Gespräch bringen bis hin zum konkreten Wechsel werden Anregungen und Tipps für kleine Schritte mit großer Wirkung gegeben. Wer die zehn Aufgaben gelöst hat, kann sicher sein, einen bedeutenden Beitrag für eine zukunftsfähige Energieversorgung geleistet zu haben.
Aus vielen Untersuchungen wissen wir, dass die große Mehrheit der Frauen sich vehement gegen Atomenergie ausspricht. Daher spricht unser Aufgabenheft direkt Frauen an, und soll dazu beitragen, die immer wieder als Hauptgrund für den nicht erfolgten Stromanbieterwechsel genannte Bequemlichkeit zu überwinden.
Diejenigen, die gewechselt haben, können dies mit einem Aufkleber "Hier stromt es grün - ich beziehe Ökostrom' kundtun. Auch diesen gibt es bei uns kostenlos.
Das DIN A5-Aufgabenheft und der Aufkleber kann bei genanet bestellt werden. Gern schicken wir Ihnen auch mehrere Exemplare, damit Sie es an Ihre Freundinnen und Kolleginnen verteilen können.
Bestellung unter 030.308798-35 oder roehr(at)life-online.de
Eine Ansicht von Aufgabenheft und Aufkleber gibt es auf unserer Internetseite.
Im Rahmen der Tagung "Wenn weniger mehr ist. Nachhaltiger Enerigekonsum in Wohngebäuden " gab es am 29. September 2010 ein Referat von Ursula Offenberger mit dem Titel "Mann oder Frau. Ist das für einen (nachhaltigen) Wärmekonsum von Bedeutung?" Ihre dort gehaltene Präsentation können Sie hier herunterladen.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um die Abschlusstagung zum Projekt "Wie Haushalte über ihren Energiemix entscheiden. Soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen eines nachhaltigen Energiekonsums in Wohngebäuden", welches in einem Teilprojekt auch die Geschlechterverhältnisse bei Entscheidungen um die Energieeffizienz untersuchte.
Auf der diesjährigen Messe HUSUM WindEnergy findet das erste internationale Treffen von weiblichen Führungskräften der Windenergiebranche auf europäischen Boden statt. Zusammen mit den erfolgreichen, amerikanischen "Women of Wind Energy" wird es am 23. September 2010 (12 - 14 Uhr) im
neuen Kongresscenter der Messe Husum ein gemeinsames Mittagessen geben.
Weitere Möglichkeit des Austauschs und Kennenlernens bietet die neu eingerichtete Online-Gruppe „Women of WindEnergy“. Im Rahmen der HUSUM WindEnergy WindCommunity könnte sich damit ein zukunftweisendes Frauenwind-Netzwerk etablieren.
genanet ist mit der Energieexpertin Gotelind Alber auf dem Stand von OSTWIND vertreten. OSTWIND bietet am 24.9.2010, 11.30-13.00 Uhr, das Forum "Unsere Zukunft - eine Akzeptanzfrage? Mit neuen Energien gegen alte Gewohnheiten" an. Gotelind Albers Vortrag: Frauenpower trifft Öko-Energie. Zielgruppenspezifische Kommunikationsstrategien in der Praxis.
Die Aprilausgabe des Magazins des Europäischen Windenergieverbandes enthält einen Artikel zu der Frage, warum die Windbranche ein ebenso ungünstiges Geschlechterverhältnis aufweist, wie die traditionellen fossilen Energiesektoren.
Um mehr Frauen in die Windindustrie zu locken, müssten Mädchen stärker dazu ermutigt werden, sich in Ingeniursstudiengänge einzuschreiben. Außerdem gäbe es zwar keine Geschlechterdiskriminierung in der Branche, aber da Frauen immer noch stärker durch Familie und Beruf einer Doppelbelastung unterworfen sind, steigen sie selten in Führungspositionen auf. An dieser Stelle seien die Arbeitgeber an der Reihe, günstigere und flexiblere Arbeitsmodelle für Väter und Mütter anzubieten.
Der komplette Artikel in Englisch
Das Ökostrom-Training zielt darauf ab, dass mehr Frauen zu einem Ökostromversorger wechseln und - ganz nebenbei - auch Freundinnen und Bekannte dafür gewinnen. Bei einem Kurztraining erfahren die Teilnehmerinnen, worin sich die verschiedenen Anbieter von Ökostrom unterscheiden, wie das überhaupt funktioniert mit Ökostrom in dem großen Stromnetz, ob und in welcher Höhe Mehrkosten entstehen und wie sie diese wegsparen können. Praktische Hilfen und Antworten und hoffentlich alle offenen Fragen komplettieren das Programm.
Das Ökostrom-Training findet an verschiedenen Orten statt. Wenn Sie Interesse daran haben, dass wir es bei Ihnen durchführen, melden Sie sich bitte bei roehr(at)life-online.de
Nähere Angaben und Anmeldung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Faltblättern.
Weitere Trainings in Berlin:
20.01.2011 von 18 bis 21 Uhr im Frauentreffpunkt "Die Schmiede", Richardplatz 28, 12055 Berlin
Zwei Drittel aller Frauen lehnen Atomenergie ab – das ist durch viele Umfragen und Forschungen belegt. Aber was tun Frauen, um dieser Ablehnung Taten folgen zu lassen? Die Kluft zwischen Aussagen bei Umfragen und realen Verhalten scheint groß zu sein. Der Bezug von Ökostrom wäre eine Möglichkeit, sich von der Versorgung mit Atomstrom abzukoppeln. Aber nur rund 2 Millionen Haushalte beziehen aktuell Ökostrom, das sind 5 Prozent aller Haushalte in Deutschland.
Dabei ist es so einfach: durch die Wahl eines garantiert atomstromfreien Stromversorgers wird der Atomindustrie eine Absage erteilt und gleichzeitig der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert.
Unsere Aktion zielt darauf ab, dass sich mehr Frauen für den Wechsel zu einem Ökostromversorger einsetzen. Indem sie selbst den entsprechenden Stromanbieter oder Stromtarif wählen, oder indem sie andere motivieren und überzeugen, dass das der richtige Schritt ist. Ob am Arbeitsplatz, in der Elterngruppe des Kindergartens oder im Freundeskreis – Möglichkeiten gibt es viele. Sie können dadurch Teil einer Bewegung werden, die immer größere Kreise zieht. Wenn jede Frau, die Sie überzeugen, jeweils zwei andere überzeugt, die die Botschaft weitertragen, kann sich die Zahl der Haushalte, die mit Ökostrom versorgt werden rasant vergrößern.
Weitere Informationen zum Projekt Zeit zum wechseln
Informationen zum Gesamtprojekt "Determinanten der Wechselbereitschaft von Frauen zu Ökostrom. Analyse der Hemmnisse und Motivationsstrategien"
Der Energieverbrauch von Haushalten wurde in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Studien untersucht, Unterschiede zwischen den Haushalten wurden darin vor allem durch Einkommensunterschiede erklärt. Genderstudien zum Konsumverhalten zeigen, dass Männer mehr Fleisch essen als Frauen und längere Entfernungen mit dem Auto zurücklegen, was tendenziell zu einem höheren Energiekonsum bei Männern führt. Eine neue Studie berechnet nun den Energieverbrauch anhand des Konsumverhaltens von Frauen und Männern in vier Europäischen Ländern (Deutschland, Norwegen, Griechenland und Schweden) indem Single-Haushalte betrachtet werden. Signifkante Unterschiede im Energieverbrauch wurden in zwei Ländern gefunden, Griechenland und Schweden. Die größten Unterschiede finden sich hier in den Bereichen Transport, auswärts essen, Alkohol und Zigaretten, wo Männer wesentlich mehr verbrauchen als Frauen. Die Ergebnisse sind relevant für politische Entscheidungen vor allem auf EU-Ebene, wo sie zwei politische Themen betreffen: Die Umsetzung des Gender Mainstreaming in allen Aktivitäten und Politiken sowie die Verringerung des Energieverbrauchs.
Räty R. and Carlsson-Kanyama A. 2009: Energy consumption by gender in some European countries. Energy Policy (2009), doi: 10.1016/j.enpol.2009.08.010
Dass sich Frauen beharrlich gegen Atomenergie aussprechen ärgert die Atomindustrie und reagiert darauf mit der Gründung der deutschen Sektion der "Women in Nuklear", deren Mitglieder jetzt in Einzelgesprächen Frauen von den Vorteilen der Atomenergienutzung überzeugen sollen. Völlig unabhängig von jeglichen Interessenverbänden der Atomlobby, versteht sich. Personelle Überschneidungen sind reiner Zufall, sagen die Akteurinnen, bzw. verschweigen diese lieber. Ein Gutes hat die Sache: das Thema Frauen gegen Atomenergie findet dadurch wieder Eingang in die Medien. Reaktion der Taz vom 09. März 09
Das LIFE-Projekt "Frauen in die Erneuerbaren Energien" ist nach 12 Monaten Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projektes war es, Frauen über den Arbeitsmakrt der erneurbaren Energien zu informieren und gemeinsam mit ihnen Strategien zu entwickeln, wie sie dort Fuß fassen können. Die begleitende Studie bietet neben einem Überblick über den Projektverlauf eine Analyse der aktuellen Beschäftigungssituation von Frauen in der Branche, formuliert den vorhandenen Qualifizierungsbedarf und gibt Empfehlungen für Unternehmen und interessierte Arbeitnehmerinnen. Zu beziehen ist die Studie über: LIFE e.V., Dircksenstr. 37, 19178 Berlin, Tel. 030.308798-40, Email
Die Women's Refugee Commission hat ein Energiethema in die Diskussion gebracht, das zur Gefährdung von Leib und Leben von Millionen von Frauen und Mädchen beiträgt: die tägliche Suche nach Feuerholz. Frauen und Mädchen, die in Krisenregionen in Flüchtlingslagern untergebracht sind, verlassen diese, um in der Umgebung nach brennbaren Materialien zu suchen. Gerade in Wüstenregionen müssen sie immer weitere Strecken in unsicheren Gebieten zurücklegen und riskieren dabei Vergewaltigung und andere Übergriffe durch Milizen oder Soldaten. Hintergrund ist, dass internationale Hilfsorganisationen Nahrungsmittel bereitstellen, die vor dem Verzehr gekocht werden müssen, jedoch die Frage der Brennstoffversorgung bislang ignorieren. Die Kampagne fordert daher die Einführung von energieeffizienten Öfen, Solarkochern und anderen Technologien, um die Sicherheit der Frauen zu erhöhen. Zugleich könnte damit zur Verringerung der CO2-Emmissionen beigetragen werden.
Anlässlich der Klimakonferenz wurde von der Global Forest Coalition eine kritische Stellungnahme zum Boom der Kraftstoffe aus Biomasse und deren Förderung erarbeitet. Das Positionspapier nimmt dezidiert zu den Auswirkungen auf Frauen Stellung. Bis Anfang Dezember 2006 wurde es von mehr als 100 Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet. LIFE/genanet unterstützt die Stellungnahme ebenfalls.
Gender & Energie ist eines der Kernthemen von genanet, das in drei Veröffentlichungen der Reihe genanet Studien aufgegriffen wird.
genanet Studie 2 beleuchtet Genderaspekte bei der Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen am Beispiel der Energie- und Wasserversorgung
genanet Studie 5 untersucht Beteiligungsmodelle bei erneuerbaren Energien und ihre geschlechtsspezifischen Implikationen und
genanet Studie 6 stellt die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Frauen im Bereich der „Erneuerbare Energien-Wirtschaft“ vor.
Alle Studien können im Infopool als pdf heruntergeladen werden.
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Das Hintergrundpapier "Ein anderer Blick - Frauen und Energie im Norden" wurde von Ulrike Röhr von genanet für einen internationalen Workshop im Vorfeld von CSD9 (UN Kommisssion für nachhaltige Entwicklung) und dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannisburg 2002 erstellt. Für die drei Themenschwerpunkte Energie, Transport sowie Informationen zur Entscheidungsfindung wurden Papiere jeweils aus der Nord- und aus der Südperspektive erarbeitet. Die deutsche Version des Papiers finden Sie hier zum download, alle englischen Versionen sind unter http://www.earthsummit2002.org/workshop abrufbar.