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Der aktuelle Newsletter berichte über die UN-Klimakonferenz, über Aktivitäten im Vorfeld der Rio+20 Konferenz zum Thema Green Economy in Deutschland und weltweit. Er informiert...

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DISKUSSIONSPAPIER GENDER & GREEN ECONOMY

Das Diskussionspapier 'Green Economy: Gender_gerecht' liegt jetzt vor. Wir laden zur Diskussion ein und sind gespannt auf Stellungnahmen, Ergänzungen, Kritiken. Gern stellen wir...

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FRAUENRAT ZUR GREEN ECONOMY

"Green Economy - Gerechtigkeit oder Begrünung des Kapitalismus?" lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Zeitschrift des Deutschen Frauenrats. Vielfältige Beiträge von...

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Gender | Umwelt | Nachhaltigkeit



 

GENDER & KLIMAPOLITIK

 

Informationen zu den Frauen- und Genderaktivitäten bei den Klimaverhandlungen sowie deutsche Übersetzungen der aktuellen Stellungnahmen der Frauen- und Genderaktiven Sie auf der Unterseite zu den Klimaverhandlungen, ältere im dazugehörigen Archiv.

 

Für weitere und regelmäßig aktualisierte Informationen zu Gender und Klimapolitik besuchen Sie bitte die Plattform für Informationen, Wissen und Vernetzung rund um Gender und Klimawandel. Diese englischsprachige Seite wird  von unseren Partnerinnen, dem internationalen Netzwerk GenderCC - Women for Climate Justice, betrieben.


Umsetzung der Ziele der Aktionsplattform der 4. Weltfrauenkonferenz in der Klimapolitik der EU Mitgliedsstaaten

Diese Frage stellte das Europäische Institut für Geschlechtergleichstellung und forderte Organisationen und Verbände auf, sich an der Ausschreibung zu einer entsprechenden Studie zu beteiligen. genanet hat sich mit der belgischen Organisation Milieu Ltd. für ein Angebot zusammengetan - und den Auftrag erhalten. Das Gender Institut betonte beim ersten Treffen, wie sehr es sich freue, dass einige der wichtigsten Genderexpertinnen aus dem Bereich Energie und Klimaschutz beteiligt sind.

 

Bei der Studie geht es darum, die Umsetzung des Kapitel K  ‚Frauen und Umwelt’ der Aktionsplattform der 4. Weltfrauenkonferenz in den 27 EU-Mitgliedsstaaten zu untersuchen. Eingeschränkt wurde das Umweltthema auf den Bereich Klimaschutz, und hier den Sektorpolitiken Energie und Transport. Die dänische Regierung möchte die Studie für Ihre EU-Ratspräsidenschaft (1. Halbjahr 2012) nutzen, und legt großen Wert auf Daten und Indikatoren zur Beteiligung von Frauen an Entscheidungspositionen und in den für Klimapolitik relevanten Studiengängen.

 

Wir freuen uns, dass das Europäische Gender Institut (EIGE) darüber hinaus gehen will, und einen weiteren Schwerpunkt bei der Analyse der Integration von Genderaspekten in den klimapolitischen Maßnahmen der 27 Mitgliedsstaaten legt.

 

Der Zeitplan ist sehr eng, bereits Anfang Dezember muss der vollständige Endbericht abgegeben werden.

Wir werden an dieser Stelle informieren, wenn erste Ergebnisse veröffentlicht werden.


Gendergerechte Klimastrategien: Fortschritte und nächste Schritte für Geber

Die englische Publikation, herausgegeben vom Institut für Development Studies und BRIDGE, beschreibt den aktuellen Stand der Integration von Genderaspekten in Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen und was Geberorganisationen tun können, um ihre Arbeit im Bereich Gender und Klima zu verbessern.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.


Tagung: Klimawandel und Klimaschutz geschlechtergerecht.

Stärkung der Geschlechterperspektive in der internationalen Zusammenarbeit

 

Die Ergebnisse der Klimakonferenz in Kopenhagen waren ernüchternd - nun steht bereits die nächste große Verhandlungsrunde vor der Tür - diesmal in Cancún, Mexiko. Was wurde aus der Geschlechterperspektive bei den Verhandlungen der letzten Jahre erreicht, und wie können wir den Reden und dem langwierigem Verhandlungsmarathon über die notwendigen klimapolitischen Schritte konkrete Aktivitäten entgegensetzen?

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie die Genderperspektive in der internationalen Zusammenarbeit gestärkt werden kann. Dazu nahmen VertreterInnen von Bundesministerien, Entwicklungsorganisationen und Frauenverbänden Stellung. Aber vor allem äußerten sich dazu auch Frauen aus anderen Ländern. Eingeladen hatten wir Vertreterinnen von CARE Bangladesh und vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, die über die Situation in Ländern des Südens berichten (Bangladesch und südliches Afrika), sowie eine Vertreterin vom britischen Entwicklungsministerium, die gerade eine weltweite Befragung macht, wie bei der Umsetzung und Finanzierung von Klimaprojekten und -programmen Geschlechteraspekte einbezogen werden.

Die Tagung fand am 16.11.2010 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt. Die Präsentationen von Gotelind Alber (GenderCC), Seema Gaikwad (CARE Bangladesch), Dr. Chinwe Ifejika Speranza (DIE) und Schirin Salem (GTZ) können heruntergeladen werden. Einige Fotos von der Tagung gibt es hier zu sehen, ein Bericht ist in einer dreiseitigen Kurzfassung oder auch in einer längeren Version verfügbar.

Parallel zur Konferenz wurde auch die neue Reihe 'Informationsblätter zu Gender und Klima' gestartet, mit der die Netzwerke genanet und WOMNET - in Kooperation mit GenderCC - die deutsche Öffentlichkeit über Genderaspekte der Klimapolitik und die entsprechenden Aktivitäten informieren wollen. Bisher erschienen sind:
- Die Geschlechterdimensionen der Klimapolitik

- Genderaspekte in den Handlungsfeldern der Klimapolitik

- Auswahl an Interventionen von Frauenorganisationen bei den UN-Klimaverhandlungen

- (An) Forderungen an Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit


Diskussionsveranstaltung: Klimaschutz braucht Frauenpower!

Bei der Veranstaltung "Klimaschutz braucht Frauenpower!" zu der CARE und das Klimabündnis Österreich am 18. November 2010 in das Haus der Europäischen Union einluden, wurde diskutiert, ob wir (mehr) Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik brauchen. Im Zuge dieser Gelegenheit formulierten die TeilnehmerInnen Forderungen nach mehr Geschlechtergerechtigkeit an die nationale und internationale Klimapolitik. Diese Forderungen können hier heruntergeladen werden.


Über die Kernaussagen der Referentinnen berichtet der Veranstaltungsrückblick, der ebenso wie einge der gehaltenen Präsentationen auf der Internetseite des österreichischen Klimabündnisses heruntergeladen werden kann.


Geschlechtergerechtigkeit als Basis für Nachhaltige Klimapolitik

Das feministische Hintergrundpapier wurde gemeinsam von genanet und der AG Frauen im Forum Umwelt & Entwicklung erstellt. Es stellt einen ersten Versuch dar, die Debatten über Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit anzuregen und fundierter zu führen. Das Papier befasst sich im ersten Teil mit der Frage der Definition von Gerechtigkeit, im zweiten Teil mit den ökonomischen Theorien aus feministischer Perspektive und schließlich mit den androzentischen Grundlagen von Planung und gesellschaftlicher Gestaltung. Es ist in deutsch, englisch und spanisch erhältlich.


Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik

Ende dieses Jahres wird sich die Welt in Cancún (Mexiko) versammeln, um einen erneuten Anlauf für ein neues globales Klimaabkommen zu wagen. Wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Geschlechtergerechtigkeit (Genderaspekte) in die Klimapolitik und vor allem die UN-Klimakonferenzen mit einzubringen, berichtete Ulrike Röhr, Mitarbeiterin von „genanet“ (Berliner Koordinations- und Servicestelle für den Themenbereich Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Nachhaltigkeit) im August 2010 im gut besuchten Koblenzer Rathaus.

Kompletten Artikel lesen


Klimaschutz, Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit

genanet und WOMNET haben gemeinsam im Herbst 2008 die zu einerr Tagung einladen, bei der im Vorfeld der 14. UN-Klimakonferenz über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels, ober vor allem über Gerechtigkeitskonzepte und Fallbeispiele aus aller Welt diskutier t wurde.  Für die Tagung wurde eine Liste mit Ressourcen zum Weiterlesen zusammengestellt. Die Powerpoint-Präsentationen sind ebenfalls verfügbar.

Für Mitte November 2010 ist eine weitere gemeinsame Tagung geplant, die über die aktuellen Entwicklung informiert und diskutiert, wie auf nationaler und lokaler Ebene der (geschlechtergerechte) Klimaschutz vorangetrieben werden kann - auch wenn die schwierigen UN-Verhandlungen zu scheitern drohen oder sich zumindest verzägern.


CSW-Podiumsgespräch zu Gender und Klimaschutz

Im Rahmen der 52. Sitzung der UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau (CSW) fand am 28. Februar 2008 ein öffentliches Expertengespräch zu Genderperspektiven auf den internationalen Klimaschutz statt. Im Anschluss an die Ausführungen der fünf Expertinnen, darunter Minu Hemmati für gendercc, wurden die Beiträge von RegierungsvertreterInnen aus über 20 Ländern diskutiert. Das Protokoll fasst die angesprochenen Themenbereiche zusammen. Auf der Website der CSW stehen zusätzlich die Hintergrundpapiere der Expertinnen zum Download bereit.


Ausgewählte Literatur zum Weiterlesen

  • Frauen stärken. Klima wandeln! Ein Bildband
    In den im Rahmen des VEN-Projektes „Frauen stärken. Klima wandeln!“ entstandenen Materialien erzählen 12 Frauen aus Bolivien, Deutschland und Tansania wie sie die klimatischen Veränderungen wahrnehmen und mit ihren Auswirkungen umgehen. Zugleich verdeutlichen sie, wie wir alle zu mehr Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit beitragen können. Bildband und die Ausstellung auf der der Bildband basiert sind beim VEN erhältlich bzw. ausleihbar.

  • Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik
    Die Verbindungen zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik sowie die Positionen und Erwartungen von Frauennetzwerken bei den internationalen Klimaverhandlungen beschreibt Ulrike Röhr in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe (283) der Zeitschrift Das Argument.

  • Emissionshandel und Gender. Ergebnisse einer transdisziplinären Genderanalyse
    Das Diskussionspapier 29 des ISOE (Institut für sozial-ökolohische Forschung) fasst die Ergebnisse einer Sondierungsstudie zusammen, bei der die Einführung des EU-Emissionshandelssystems aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive analysiert wurde. Neben der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz wird vor allem der Zugang von Frauen zu Entscheidungspositionen bei der Konzeption, Implementierung und Durchführung des Emissionshandels analysiert. Darüber hinaus werden weitere Felder möglicher geschlechtsspezifischer Wirkungen marktbasierter klimapolitischer Instrumente identifiziert und eine Forschungsagenda zum Thema "Klimapolitische Instrumente und Gender" skizziert (die auf dem von genanet durchgeführten Forschungsworkshop im BMU und während der UNFCCC COP11 in Montreal basiert).

  • Gender, Militarim and Climate Change
    Eine sehr gute Zusammenfassung der Auswirkungen der aus dem Klimawandel resultierenden Konflikte auf Frauen und auf die Geschlechterverhältnisse findet sich in diesem ebenfalls englischen  Artikel.