AKTUELLES | NEWS

FRAUENBLOCK AUF ANTI-ATOM-DEMO, 18.9.2010

Das Projekt "Frauen aktiv gegen Atomanergie" ruft Frauen und Frauenorganisationen dazu auf, sich am Frauenblock auf der Großdemonstration gegen Atomenergie am 18. September...

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WOMEN OF WIND ENERGY

Auf der diesjährigen Messe HUSUM WindEnergy findet das erste internationale Treffen von weiblichen Führungskräften der Windenergiebranche auf europäischen Boden statt. Am 23....

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ÖKOSTROM-TRAINING FÜR FRAUEN

Unter dem Motto "Es stromt so grün: Farbe bekennen!" bietet genanet Kurztrainings zum Wechsel des Stromanbieters an. Hier erfahren die Teilnehmerinnen alles über Ökostrom,...

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Gender | Umwelt | Nachhaltigkeit



 

GENDER & KLIMAPOLITIK

 

Informationen zu den Frauen- und Genderaktivitäten bei den Klimaverhandlungen sowie deutsche Übersetzungen der aktuellen Stellungnahmen der Frauen- und Genderaktiven Sie auf der Unterseite zu den Klimaverhandlungen, ältere im dazugehörigen Archiv.

 

Für weitere und regelmäßig aktualisierte Informationen zu Gender und Klimapolitik besuchen Sie bitte die Plattform für Informationen, Wissen und Vernetzung rund um Gender und Klimawandel. Diese englischsprachige Seite wird  von unseren Partnerinnen des internationalen Netzwerks GenderCC - Women for Climate Justic betrieben.


Geschlechtergerechtigkeit als Basis für Nachhaltige Klimapolitik

Das feministische Hintergrundpapier wurde gemeinsam von genanet und der AG Frauen im Forum Umwelt & Entwicklung erstellt. Es stellt einen ersten Versuch dar, die Debatten über Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit anzuregen und fundierter zu führen. Das Papier befasst sich im ersten Teil mit der Frage der Definition von Gerechtigkeit, im zweiten Teil mit den ökonomischen Theorien aus feministischer Perspektive und schließlich mit den androzentischen Grundlagen von Planung und gesellschaftlicher Gestaltung. Es ist in deutsch, englisch und spanisch erhältlich.


Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik

Ende dieses Jahres wird sich die Welt in Cancún (Mexiko) versammeln, um einen erneuten Anlauf für ein neues globales Klimaabkommen zu wagen. Wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Geschlechtergerechtigkeit (Genderaspekte) in die Klimapolitik und vor allem die UN-Klimakonferenzen mit einzubringen, berichtete Ulrike Röhr, Mitarbeiterin von „genanet“ (Berliner Koordinations- und Servicestelle für den Themenbereich Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Nachhaltigkeit) im August 2010 im gut besuchten Koblenzer Rathaus.

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Klimaschutz, Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit

genanet und WOMNET haben gemeinsam im Herbst 2008 die zu einerr Tagung einladen, bei der im Vorfeld der 14. UN-Klimakonferenz über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels, ober vor allem über Gerechtigkeitskonzepte und Fallbeispiele aus aller Welt diskutier t wurde.  Für die Tagung wurde eine Liste mit Ressourcen zum Weiterlesen zusammengestellt. Die Powerpoint-Präsentationen sind ebenfalls verfügbar.

Für Mitte November 2010 ist eine weitere gemeinsame Tagung geplant, die über die aktuellen Entwicklung informiert und diskutiert, wie auf nationaler und lokaler Ebene der (geschlechtergerechte) Klimaschutz vorangetrieben werden kann - auch wenn die schwierigen UN-Verhandlungen zu scheitern drohen oder sich zumindest verzägern.


CSW-Podiumsgespräch zu Gender und Klimaschutz

Im Rahmen der 52. Sitzung der UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau (CSW) fand am 28. Februar 2008 ein öffentliches Expertengespräch zu Genderperspektiven auf den internationalen Klimaschutz statt. Im Anschluss an die Ausführungen der fünf Expertinnen, darunter Minu Hemmati für gendercc, wurden die Beiträge von RegierungsvertreterInnen aus über 20 Ländern diskutiert. Das Protokoll fasst die angesprochenen Themenbereiche zusammen. Auf der Website der CSW stehen zusätzlich die Hintergrundpapiere der Expertinnen zum Download bereit.


Ausgewählte Literatur zum Weiterlesen

  • Frauen stärken. Klima wandeln! Ein Bildband
    In den im Rahmen des VEN-Projektes „Frauen stärken. Klima wandeln!“ entstandenen Materialien erzählen 12 Frauen aus Bolivien, Deutschland und Tansania wie sie die klimatischen Veränderungen wahrnehmen und mit ihren Auswirkungen umgehen. Zugleich verdeutlichen sie, wie wir alle zu mehr Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit beitragen können. Bildband und die Ausstellung auf der der Bildband basiert sind beim VEN erhältlich bzw. ausleihbar.

  • Geschlechtergerechtigkeit in der Klimapolitik
    Die Verbindungen zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik sowie die Positionen und Erwartungen von Frauennetzwerken bei den internationalen Klimaverhandlungen beschreibt Ulrike Röhr in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe (283) der Zeitschrift Das Argument.

  • Emissionshandel und Gender. Ergebnisse einer transdisziplinären Genderanalyse
    Das Diskussionspapier 29 des ISOE (Institut für sozial-ökolohische Forschung) fasst die Ergebnisse einer Sondierungsstudie zusammen, bei der die Einführung des EU-Emissionshandelssystems aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive analysiert wurde. Neben der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz wird vor allem der Zugang von Frauen zu Entscheidungspositionen bei der Konzeption, Implementierung und Durchführung des Emissionshandels analysiert. Darüber hinaus werden weitere Felder möglicher geschlechtsspezifischer Wirkungen marktbasierter klimapolitischer Instrumente identifiziert und eine Forschungsagenda zum Thema "Klimapolitische Instrumente und Gender" skizziert (die auf dem von genanet durchgeführten Forschungsworkshop im BMU und während der UNFCCC COP11 in Montreal basiert).

  • Gender, Militarim and Climate Change
    Eine sehr gute Zusammenfassung der Auswirkungen der aus dem Klimawandel resultierenden Konflikte auf Frauen und auf die Geschlechterverhältnisse findet sich in diesem ebenfalls englischen  Artikel.