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genaNews Dezember 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

in dieser Ausgabe der genaNews blicken wir zurück auf unsere Aktivitäten im Jahr 2016, berichten von der Klimakonferenz in Marrakesch und dem ersten Gender & Klima-Projekt im Umweltforschungsplan. Außerdem stellen wir Ihnen eine neue Studie zu den Pro-Kopf-Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland vor, machen unserem Ärger über „all male panels“ Luft und stellen Ihnen neue Publikationen zum Themenkomplex Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit vor.

 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, schöne Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2017!

Ulrike Röhr & Lisa Göldner

Inhalt

Der Blick zurück

Unsere Aktivitäten im Jahr 2016


Der Blick nach vorn

Unsere Pläne für 2017


Interdependente Genderaspekte der Klimapolitik

Neues Vorhaben im Rahmen des Umweltforschungsplans

 

Es darf weiterverhandelt werden

Die Klimakonferenz in Marrakesch

 

Vernetzt euch!

Gründungstreffen der Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit

 

Wer, wie viel, wovon?

Pro-Kopf-Verbräuche natürlicher Ressourcen in Deutschland

 

Weniger ist mehr

Energiesuffizienz und Geschlechterverhältnisse

 

Schluss mit Männerpanels!

ZEIT veranstaltete Tagung zu Klimapolitik – ohne Frauen

 

Zum Weiterlesen

Neue Publikationen

 

Veranstaltungen

 

Impressum

 

An- und Abmeldung Newsletter

Der Blick zurück. Unsere Aktivitäten im Jahr 2016

Mit der Veröffentlichung der Handreichung „Chancengerechtigkeit im Klimawandel“ haben wir im April 2016 das einjährige Projekt GenderNETCLIM erfolgreich abgeschlossen. GenderNETCLIM, das vom BMBF gefördert und vom artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit an der Universität Bremen in Kooperation mit GenderCC - Women for Climate Justice und genanet durchgeführte wurde, hatte zum Ziel, Erkenntnisse der Gender Studies für die Gestaltung klimawandelbezogener technischer und sozialer Transformationsprozesse nutzbar zu machen und die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen in Klimaforschung, Klimaschutz und Klimaanpassung voranzutreiben.

 

Mit der Gründung des GeNaWerks, einem Nachwuchsnetzwerk für Menschen, die sich in akademischen und nicht-akademischen Kontexten mit den Zusammenhängen von Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit beschäftigen, und der Ansiedlung des Netzwerks bei genanet hat unsere Idee als Plattform für die Vernetzung und Förderung von Menschen, die sich mit Gender und Nachhaltigkeit beschäftigen, im Juli 2016 neue Früchte getragen. Wir freuen uns außerdem sehr über die geplante Gründung einer Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit am 12. Dezember 2016 in Hannover, zu der wir Sie herzlich einladen. Strukturen für Vernetzung, Diskussion und Austausch und gemeinsame Entwicklung von Positionen zu schaffen ist uns seit jeher ein großes Anliegen, denn zusammen können wir die Aufmerksamkeit für die nötige Integration von Genderaspekten in die Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik verbessern und ihr mehr Nachdruck verleihen, zusammen können wir bessere Fragestellungen und Lösungsansätze entwickeln und sie durch gemeinsame Projekte auf den Weg bringen.

 

Außerdem waren wir im September beim Festival der Zukunft, der Feier zum 30-jährigen Bestehen des Bundesumweltministeriums, vertreten. An unserem Infostand und bei drei Veranstaltungen stellten wir unsere Arbeit vor. Gemeinsam mit der WeiberWirtschaft eG zeigten wir den Film FrauenUNTERNEHMEN Green Economy, diskutierten mit unseren Kolleginnen von GenderCC – Women for Climate Justice über sozialen und geschlechtergerechten kommunalen Klimaschutz und präsentieren die Positionen der Frauenorganisationen zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Deutschland.

Der Blick nach vorn. Unsere Pläne für 2017

Auch im kommenden Jahr wird sich genanet für Geschlechter- und Chancengerechtigkeit in Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik einsetzen – sei es durch Lobbyarbeit und Stellungnahmen, bei Veranstaltungen und durch Informationsverbreitung.

 

Der Schwerpunkt der Arbeit von genanet soll weg von der Durchführung eigener Projekte, hin zur Unterstützung und Bereitstellung von Strukturen zur Kommunikation und zum Austausch verlagert werden. Das war schließlich auch mal die ursprüngliche Idee bei der Gründung von genanet. Deshalb wollen wir unsere Webseite so umzustrukturieren, dass sowohl das GeNaWerk – Nachwuchsnetzwerk Gender & Nachhaltigkeit als auch die Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit (in Gründung) jeweils einen eigenen Bereich auf der Webseite bekommen – ohne dass die Informationen aus den Themenbereichen Gender & Umwelt / Nachhaltigkeit zu kurz kommen.

 

Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit auch weiterhin mit einer Spende und mit Ihren Anregungen und Ideen unterstützen.

Interdependente Genderaspekte der Klimapolitik

„Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik“ soll in einem neuen Vorhaben beforscht werden, das in einem Konsortium aus Wuppertal Institut, GenderCC – Women for Climate Justice und Institut für sozial-ökologische Forschung durchgeführt und im Rahmen des Umweltforschungsplans finanziert wird.

 

In drei Arbeitspaketen (plus einem vierten zur Berichterstattung) sollen

  • Der Mehrwert der Geschlechterperspektive für den Klimaschutz und Klimaanpassung untersucht und aus den internationalen Klimaabkommen abgeleitete Handlungsempfehlungen vor allem für den nationalen Rahmen erarbeitet werden.
  • Analysiert werden, ob und in welchem Ausmaß eine geschlechtergerechte Gestaltung Einfluss auf die Verringerung von CO2-Emissionen und die Auswahl verbesserter Anpassungsmaßnahmen hat bzw. wie sie zu einer besseren strategischen, nationalen und internationalen Klimapolitik führen kann. Umgekehrt soll auch dargelegt werden, inwieweit eine geeignete Ausgestaltung klimapolitischer Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen kann.
  • Eine konzeptionelle Weiterentwicklung und Aktualisierung des Instrumentes Gender Impact Assessment (GIA) als gleichstellungsorientierte Folgenabschätzung auf Basis der genannten Analysen und Diskurse erfolgen. Der Einsatz von GIA soll politischen und programmatisch-konzeptionellen Entscheidungsträger*innen ermöglichen, die geschlechtsspezifischen Folgen von Klimaschutz- und -anpassungsmaßnahmen abzuschätzen, um intendierte positive Folgen zu verstärken und nicht-intendierte, negative Folgen zu vermeiden. 
  • Weiterhin geht es darum, den Bedarf an geschlechtsdisaggregierten und intersektionalen Daten für weitergehende Genderanalysen zu ermitteln sowie Vorschläge für Methoden zur Datenerhebung und der Verstetigung der Datenerhebung zu entwickeln.

 

Das Projekt hat offiziell am 1.11.2016 begonnen, Ergebnisse aus dem ersten Arbeitspaket sind für den Frühsommer 2017 geplant und wir werden in den GenaNews und auf unserer Webseite darüber berichten.

Es darf weiterverhandelt werden. Die Klimakonferenz in Marrakesch

Die internationalen Klimaverhandlungen vom 7. bis 18. November in Marrakesch (COP22) drehten sich in erster Linie um die Interpretation des Pariser Abkommens und um Regeln für dessen konkrete Umsetzung. Darüber hinaus stand die Klimafinanzierung ganz oben auf der Agenda. 2009 bei der Klimakonferenz in Kopenhagen hatten die Industriestaaten zugesagt, ab 2020 jährlich 100 Milliarden USD für Klimaschutz und -anpassung in Entwicklungsländern bereits zu stellen. Leider wurden sich die Vertragsstaaten jedoch auch in diesem Jahr nicht einig darüber, welche Staaten wie viel der Gesamtsumme beizusteuern haben.

 

Ein großer Erfolg, der von den Medien leider kaum aufgegriffen wurde, ist die Verlängerung und Erweiterung des Lima Work Programme on Gender um drei weitere Jahre. Ziel des Arbeitsprogrammes ist es, eine ausgewogene und gleichberechtigte Beteiligung von Männern und Frauen im internationalen Klimaprozess zu erreichen sowie gender-responsible Klimapolitik in allen Bereichen – von Klimaschutz und -anpassung über Klimafinanzierung, Technologieentwicklung und -transfer bis hin zu Kapazitätsaufbau – voranzutreiben. Offen geblieben ist jedoch die Frage der Finanzierung. Es ist den Staaten nicht gelungen hier eine Einigung zu finden. Es ist dringend notwendig, dass die Vertragsstaaten ausreichend finanzielle Mittel für das Klimasekretariat bereitstellen, damit es die Aufgaben, die ihm das Lima Work Programme on Gender aufgetragen hat auch tatsächlich umsetzen kann.

 

genanet und GenderCC – Women for Climate Justice haben eine gemeinsame Stellungnahme zu den Ergebnissen der Klimakonferenz in Marrakesch und dem Klimaschutzplan der Bundesregierung verfasst, die Sie hier in voller Länge lesen können.

Vernetzt euch! Gründungstreffen der Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen mit Themen im Diskurs-, Forschungs- und Handlungsfeld „Nachhaltigkeit und Gender“ auseinander. Mit der Gründung der Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit, die von der AG Frauen im Forum Umwelt & Entwicklung und genanet angestoßen wurde, sollen diese intensiven Auseinandersetzungen auf einer neuen institutionellen Ebene zusammengeführt, Kräfte gebündelt, Themen und Positionen sichtbar gemacht und nach außen vertreten werden.

 

Wir laden Sie herzlich ein zum Gründungstreffen der Fachgesellschaft Geschlechterverhältnisse und Nachhaltigkeit am 12. Dezember, 10:00 bis 13:00 Uhr an der Leibniz Universität Hannover.

Anmeldungen sind noch bis zum 7. Dezember 2016 möglich.


Einladung und Programm

 

Wir werden selbstverständlich im nächsten Newsletter und auf unserer Webseite vom Gründungstreffen berichten, Sie über Aktivitäten auf dem Laufenden halten und informieren, wie Sie der Fachgesellschaft beitreten können

Wer, wie viel, wovon? Pro-Kopf-Verbräuche natürlicher Ressourcen in Deutschland

Bereits im April 2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt eine neue Studie zu den Pro-Kopf-Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland. In der zu Grunde liegenden Repräsentativbefragung stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Ressourcenverbrauch und CO2-Ausstoß nach Bevölkerungsgruppen unterscheidet und wie sich sozio-ökonomische Faktoren wie auf den Umweltverbrauch auswirken.

 

Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass vor allem das Einkommen ein zentraler Treiber für den Ressourcenverbrauch ist. Der Pro-Kopf-Energieverbrauch und damit verbunden die Pro-Kopf-Treibhausgasemissionen nehmen mit der Höhe des Bildungsabschlusses und signifikant mit der Höhe des Einkommens zu. Auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen wurden sichtbar: Der Energieverbrauch von Männern ist im Durchschnitt größer als der von Frauen. Während Frauen einen höheren Energieverbrauch in den Bereichen Duschen/Baden und Kleidung aufweisen, ist der Verbrauch von Männern in den Bereichen Ernährung und Alltagsmobilität höher.

Weniger ist mehr. Energiesuffizienz und Geschlechterverhältnisse

Effizienzpolitiken allein werden nicht mehr ausreichen, um Klimaschutzziele zu erreichen. Wir werden um Politiken zur Eindämmung struktureller Erzeugung von Energiebedarfen nicht herumkommen. Allerdings besteht die Gefahr, dass die Forderungen nach Suffizienz und „Maß-Halten“ statt die Erwerbsökonomie und Wachstumspolitiken zu adressieren, die privaten Haushalte in den Mittelpunkt stellen und damit die genderbedingt erwerbsökonomisch und politisch externalisierte Versorgungsökonomie (Haushaltswirtschaft) und persönliches Handeln. Deshalb ist ein emanzipativer Energiesuffizienz-Politikansatz umso wichtiger. Wie lassen sich dabei implizite Genderverzerrungen, die aus traditionell an Maskulinität als Norm orientiertem Denken stammen, gemeinsam überwinden?

 

Dieser Frage gehen Meike Spitzner und Sandra Buchmüller in einer Veröffentlichung im Rahmen des Verbundvorhabens „Strategien und Instrumente für eine technische, systemische und kulturelle Transformation zur nachhaltigen Begrenzung des Energiebedarfs im Konsumfeld Bauen/Wohnen“ nach.

Schluss mit Männerpanels!

Im September lud die Wochenzeitschrift ZEIT zur Tagung „Nach Paris: Vom Klimavertrag zum Klimaschutz“ ein. Spannend, dachten wir, aber ein Blick auf die lange Liste der Referenten ließ unsere Vorfreude auf den Nullpunkt sinken: 18 Männer, keine einzige Frau. Das fiel nicht nur uns, sondern auch Marie-Luise Abshagen vom Forum Umwelt und Entwicklung auf, die einen Leser*innenbrief an die ZEIT schrieb und eine Petition startete, die in kürzester Zeit von 282 Personen unterstützt wurde.

Die Reaktion der ZEIT: Man(n) hätte ja gerne Frauen auf dem Podium gehabt, aber leider gäbe es keine, die sich trauten oder was zu dem entsprechen Thema zu sagen hätten. Immerhin: Gleich zu Anfang der Konferenz hat sich der Chef des Veranstaltungsunternehmens Convent für die Panel-Besetzung entschuldigt und Besserung gelobt.

 

Wir empfehlen Organisator*innen von Tagungen und Kongressen einen Blick auf speakerinnen.org  oder die Women Speaker Foundation zu werfen. Und wir legen vorallem allen Expertinnen ans Herz, sich hier einzutragen.

 

Für Männer, die noch Unterstützung für ihre Argumentation gegen reine Männerpodien und mögliche Reaktionen darauf brauchen, empfehlen wir einen Blick auf folgenden Artikel.

 

Als „Role-Model“ könnten Männer wie Daniel Mittler von Greenpeace dienen, der seinen Podiumsplatz bei der ZEIT Tagung kurzerhand für eine weibliche Expertin räumte und dies auch bei der Veranstaltung und über Twitter deutlich machte.

Zum Weiterlesen

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf drei Bücher, die bei Routledge – leider wie immer zu sehr stolzen Preisen – erschienen sind bzw. demnächst erscheinen werden.

 

Men, Masculinities and Disaster

Herausgegeben von Elaine Enarson und Bob Pease (2016)

Der von den Gender & Katastrophen Expert*innen Elaine Enarson und Bob Pease herausgegebene Sammelband Men, Masculinities and Disaster kann mit Fug und Recht als Meilenstein bezeichnet werden, der die Verbindungen zwischen Gender, Maskulinität und Katastrophentheorie und -forschung herstellt und einen Überblick über die kritische Männerforschung zu Katastrophen gibt. Naturkatastrophen, so der Ausgangspunkt der Herausgeber*innen, sind alles andere als natürlich, sie sind eingebettet in soziale, politische, ökonomische, ökologische und auch historische Machtverhältnisse, die die Ursachen, Wahrnehmung, Betroffenheit, den Umgang, die Auswirkungen der Katastrophen formen.

Der erste Beitrag von Bob Pease bereitet den theoretischen Rahmen für die folgenden Beiträge und Kapitel, und demonstriert den Beitrag kritischer Männerforschung zum Verständnis von Katastrophen. Es folgen Beiträge, die verschiedene Facetten der männlichen Dominanz in konkreten Katastrophensituationen beleuchten und in Konzepte zu Intersektionalität und Maskulinität einordnen.

Das zweite Kapitel befasst sich mit den Verlusten von Männern in Katastrophensituationen und ihren Umgang damit. Dargestellt werden Forschungsergebnisse zu den regelmäßig wiederkehrenden Buschfeuern in Australien sowie zu den Tsunamis im Indischen Ozean und Fukushima und ihre Folgen.

Teil drei des Sammelbandes wendet sich der Diversität zu und beleuchtet die Situation von körperlich beeinträchtigten Männern, LGBTQI-Communities, indigenen und jugendlichen Männern und ihren Umgang mit Naturkatastrophen.

Teil vier schließlich beendet das Buch mit einem Ausblick auf den nötigen Wandel, der in sechs unterschiedlichen Perspektiven und anhand von vier Fallbeispielen sowie Forschungsempfehlungen aufgezeigt wird. Eine ausführlichere Rezension von unserer Kollegin bei GenderCC finden Sie hier (in Englisch)

 

Routledge International Handbook on Gender & Environment

Herausgegeben von Sherilyn McGregor (2017)
Das Handbuch stellt theoretische Reflektionen und empirische Forschungen aus dem gesamten Bereich „Gender & Umwelt“ vor. Es soll im Januar 2017 erscheinen. Hier gibt es schon mal einen Blick in das Inhaltsverzeichnis. 

 

Understanding Climate Change Through Gender Relations

Herausgegeben von Susan Buckingham und Virginie McMasson (2017)

Schließlich wird im Frühjahr 2017 endlich auch das Kompendium Understanding Climate Change Through Gender Relations erscheinen, dessen Beiträge das Thema Gender & Klima konzeptionell und mit Fallbeispielen beleuchtet und dabei sowohl die Situation im globalen Norden als auch im globalen Süden illustriert. Auch hier ist bereits ein Blick in das Inhaltsverzeichnis möglich.

Veranstaltungen

Gründungstreffen der Fachgesellschaft "Geschlechterverhältnisse & Nachhaltigkeit"

Wann: 12. Dezember, 10:00 - 13:00 Uhr

Wo: Leibniz Universität Hannover, gender_archland, Herrenhäuserstr. 8, 30419 Hannover, Raum B063

Eine ausführliche Beschreibung dieser Veranstaltung finden Sie weiter oben in diesem Newsletter.

 

Raus aus der Krise? Wege in eine sozial-ökologische Gesellschaft

Wann: Wintersemester 2016/2017, Dienstags 18.15 - 19.45 Uhr

Wo: Freie Universität Berlin, Ihnestraße 22, 14195 Berlin-Dahlem, Hörsaal 22/

Die Freie Universität Berlin richtet in diesem Semester eine Ringvorlesung aus, die nach Wegen in eine sozial-ökologische Gesellschaft fragt. Im Vortragsprogramm finden sich unter anderem auch Vorlesungen, die sich mit der notwendigen Transformation von Geschlechterverhältnissen beschäftigen: 06.12.2016: Dr. Sybille Bauriedl - Transformation und Patriarchat: Geschlechterverhältnisse einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweis

03.01.2017: Dr. Friederike Habermann - Zurück in die Zukunft: Von den Commons zur Ecommony?

31.01.2017: Prof. Dr. Gülay Çağlar - Ernährung global gerecht gestalte

07.02.2017: Prof. Dr. Gabriele Winker - Care Revolution: Schritte in eine solidarische Gesellschaft

Weitere Informationen und das komplette Programm

 

Ringvorlesung: Technik und Geschlecht

Wann: Wintersemester 2016/2017, Dienstags 16.30 Uhr

Wo: Hochschule Merseburg, Theater am Campus

Die Hochschule Merseburg bietet dieses Semester eine Ringvorlesung zu Technik und Geschlecht an. Zwei Vorlesungen finden in dieser Reihe noch statt:

15.12.2016: Dr. Waltraud Ernst - Geschlecht und maschinelle Interaktion

17.01.2017: Dipl.-Inf. Göde Both - Mensch-Maschine-Konfigurationen: Ist autonomes Fahren die „Entmannung des deutschen Autofahrers“?

 

Weitere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite.

Impressum

genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit

c/o GenderCC - Women for Climate Justice e.V.

Anklamer Str. 38

10115 Berlin

Redaktion: Ulrike Röhr & Lisa Göldner

leitstelle@genanet.de

www.genanet.de

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