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SCHWEIZ: FRAUENPOWER GEGEN ATOMENERGIE
Dank der Frauenpower im Bundesrat wird die Schweizer Regierung Ende Mai mit großer Wahrscheinlichkeit einen historischen Entscheid fällen und den Ausstieg aus der Atomenergie...
WIE RADIOAKTIV IST MEINE BANK?
Für KundenInnen von Banken ist es nahezu unmöglich zu erfahren, welche Kredite vergeben werden und ob das angelegte Geld der KundInnen möglicherweise an internationale Atomkonzerne...
BILDER AUS EINER MÄNNERWELT
"Unter Kontrolle, ein eindringliches Sittengemälde des Atomzeitalters" bewerten die Tagesthemen Volker Sattels beeindruckende Innenansicht der deutschen Atomindustrie. In...
Frauen nehmen die Energiewende in die Hand – 10 Schritte für eine echte Energierevolution
Ein Aufgabenheft für den Ökostromwechsel? „Die Bundesregierung hat in der Atompolitik versagt - jetzt müssen wir unsere Hausaufgaben machen“, erläutert Ulrike Röhr, Projektleiterin bei genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit, das Erscheinen des kleinen Heftes, das in kleinen Schritten und von vielen angewandt die Energierevolution vorantreiben soll. Die Entscheidungen der Bundesregierung zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und die erfolgreiche Lobbyarbeit der vier Atomenergieunternehmen haben bei vielen Frauen (und Männern) für Empörung und Enttäuschung gesorgt. Umso dringlicher ist es nun, die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Eine Möglichkeit dazu ist der Wechsel weg von den vier großen Energieunternehmen hin zu Ökostrom.
Das kleine Aufgabenheft mit dem Titel „Ökostromwechsel! 10 Schritte zum guten Gewissen“ soll Frauen dabei unterstützen sich für eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne Atomkraft einzusetzen. Sie sollen dazu ermutigt werden selbst zu einem Ökostromanbieter zu wechseln und als Multiplikatorinnen andere zu diesem Schritt zu bewegen. Denn „die Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Frauen am besten durch direkte persönliche Ansprache vom Anbieterwechsel überzeugen lassen“, sagt Ulrike Röhr. Im klassischen Hausaufgabenheftformat werden zehn kleine, leicht zu bewältigende Aufgaben gestellt. Vom Aufspüren von Stromfressern, über Ökostrom ins Gespräch bringen bis hin zum konkreten Wechsel werden Anregungen und Tipps für kleine Schritte mit großer Wirkung gegeben. Wer die zehn Aufgaben gelöst hat, kann sicher sein, einen bedeutenden Beitrag für eine zukunftsfähige Energieversorgung geleistet zu haben.
Mehrheitlich lehnen Frauen die Atomenergie ab, tun sich aber mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter schwer. Deshalb richtet sich das Angebot von genanet gezielt an Frauen, um ihnen die einfachen Möglichkeiten konsequenten Handelns aufzuzeigen.
Das DIN A6-Aufgabenheft kann bei genanet bestellt werden, gern verschicken wir auch mehrere Exemplare, damit Sie es an Ihre Freundinnen und Kolleginnen verteilen können.
Kontakt:
Ulrike Röhr
genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit
030.308798-35 oder roehr@life-online.de
www.strom-wechsel-frauen.de/aufgabenheft.html
Kurs halten – Frauen fordern den sofortigen Atomausstieg
Mehrheitlich lehnen Frauen die Atomenergie ab. Am internationalen Frauentag (8. März 2010) werden sie in verschiedenen Städten und Gemeinden diese Ablehnung öffentlich zum Ausdruck bringen. Mit Infoständen, Filmvorführungen, dem symbolischen Zerstören von Atomkraftwerken und anderen Aktionen verleihen sie ihrer Forderung nach einem schnellen Ausstieg aus der Risikotechnologie Nachdruck.
Die Aktionen finden in größeren Städten und kleineren Gemeinden statt – beispielsweise in Bremerhaven, Hannover oder Koblenz. Sie werden von Frauengruppen, Frauenbeauftragten oder engagierten Einzelpersonen durchgeführt. Angeregt und unterstützt wurden sie von dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie. „Wir wollen mit den Aktionen deutlich machen, dass die Probleme und Gefahren der Atomenergie weiter bestehen und Frauen sich nicht von der Rhetorik der Atomkonzerne und PolitikerInnen beirren lassen“, so Mareike Korte, Koordinatorin des Projekts Frauen aktiv gegen Atomenergie, das zu dem Aktionstag aufgerufen hatte.
Seit August letzten Jahres bestärkt das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie Frauen darin, ihre Meinung zu Atomenergie in Handeln umzusetzen. Denn 2/3 aller Frauen lehnen zwar die Atomenergie ab, an den Entscheidungen über diese und andere Energietechnologien sind sie aber kaum beteiligt.
Am 18.3.2010 lädt das Projekt zu einer Diskussions- und Informationsveranstaltung unter dem Motto Abschalten? Umsteigen? Wegsparen? Frauen beziehen Stellung zur Atomenergie nach Duisburg ein, um gemeinsam mit den Teilnehmenden rechtzeitig vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Weitere Informationen unter: www.frauengegenatom.de/veranstaltungen.html
Kontakt:
Mareike Korte, Ulrike Röhr
Frauen aktiv gegen Atomenergie
LIFE e.V. Dircksenstr. 47
10179 Berlin Telefon: 030-30879831 oder-35
E-Mail: roehr(at)genanet.de, korte(at)genanet.de
Aufruf zum Frauenaktionstag gegen Atomenergie am Internationalen Frauentag
Mehrheitlich lehnen Frauen die Nutzung der Atomenergie ab. Um deren Stimmen Gehör zu verschaffen, ruft das Projekt „Frauen aktiv gegen Atomenergie“ dazu auf, sich an Aktionen gegen die Verlängerung der Laufzeiten oder gar den Bau neuer Atomkraftwerke zu beteiligen.
Fraueninitiativen, Frauenorganisationen oder Einzelkämpferinnen sind aufgerufen, ihre Meinung zur Atomenergie vor den im nächsten Jahr anstehenden Landtagswahlen deutlich zum Ausdruck zu bringen. „Wir wissen, dass Frauen eine treibende Kraft für den Atomausstieg sind. Um den Kampf gegen die Risikotechnologie erfolgreich zu Ende zu führen, müssen jetzt alle aufstehen und sich aktiv für den Ausstieg einsetzen“ fordert die Projektkoordinatorin Mareike Korte Frauen zum Mitmachen auf. Der internationale Frauentag am 8. März 2010 bietet einen guten Anlass und soll deshalb zum Frauenaktionstag gegen Atomenergie werden. Mit Infoständen, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, Stromwechselaufrufen und kreativen Aktionen soll deutlich gemacht werden: Frauen wollen den sofortigen Ausstieg!
Das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie stellt für Gruppen, die zum 8.März eine Aktion planen, Unterstützung zu Verfügung. Bei Interesse können diese sich unter www.frauengegenatom.de informieren oder sich direkt an das Projektteam wenden.
Die neue Bundesregierung setzt auf Atomenergie, doch die Mehrheit der Bevölkerung insgesamt, aber noch deutlicher die Mehrheit der Frauen, will am vereinbarten Atomausstieg festhalten. Die Gründe dafür sind vielfältig: technologische und gesundheitliche Risiken, ungelöste Probleme bei der Lagerung des Atommülls oder die Zerstörung und Verseuchung ganzer Landstriche durch den Uranabbau. Das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie hat sich zum Ziel gesetzt eine Renaissance der Atomenergie zu verhindern. Es motiviert Frauen dazu ihre Meinung lautstark zum Ausdruck zu bringen und mit kleinen oder größeren Schritten aktiv zu werden. Es unterstützt bei der kreativen Ideenfindung, mit Informationspaketen für Aktionen, mit Argumenten für Diskussionen oder durch Beratung beim Energiesparen und Stromwechseln.
Kontakt: Mareike Korte, Ulrike Röhr
Frauen aktiv gegen Atomenergie
Telefon: 030-30879831 oder-35
E-Mail: roehr(at)genanet.de, korte(at)genanet.de
Schwarz-gelb drückt sich um Entscheidungen über die Zukunft der Atomenergie
Auch nach Abschluss der Verhandlungen haben sich die Koalitionäre nicht auf einen Zeitpan für die Laufzeiten der 17 in Deutschland aktiven Atomkraftwerke geeinigt. Dass Union und FDP Laufzeiten verlängern wollen, wie im Koalitionsvertrag festgelegt, war auch schon vor Beginn der Verhandlungen klar. Wie genau die angekündigten Laufzeitverlängerungen aussehen sollen, welche Kraftwerke länger laufen und welche eventuell abgeschaltet werden, darüber haben sich die Koalitionspartner nicht verständigt. Sie schieben die Entscheidung auf und wollen sich nicht der Kritik der Anti-Atom-Bewegung aussetzen.
Das macht Mut weiter gegen Laufzeitverlängerungen Druck zu machen: Das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie wird auch weiterhin darauf drängen, endlich aus der Atomenergie auszusteigen. Frauen lehnen mehrheitlich Atomenergie ab und das wird auch nach der Wahl in NRW nicht anders sein. „Wir werden auch später nicht mit Laufzeitverlängerungen einverstanden sein sondern wollen einen echten Atomausstieg. Die neue Bundesregierung werden wir daran messen, wie viele Atomkraftwerke sie wirklich abschaltet“, sagt Mareike Korte, die Koordinatorin des Projektes. Denn neben den untragbaren Risiken, die jeder Weiterbetrieb von Atomanlagen bedeutet, verhindert die Verlängerung der Laufzeiten auch den Ausbau erneuerbarer Energien. „Einzige Nutznießer sind die Energiekonzerne die mit jedem weiteren Tag, an dem Atomkraftwerke weiterbetrieben werden, Millionengewinne erzielen – und das Risiko tragen wir“ kritisiert sie.
Mit kreativen Aktionen und Protesten wollen wir auch in Zukunft unsere Forderungen nach einem schnellen Atomausstieg deutlich machen. Das Projekt Frauen aktiv gegen Atomenergie bietet Frauen, die sich engagieren oder informieren wollen eine Plattform und unterstützt sie dabei, Ihre Meinung zu äußern